16 Bon det Wildzucht im Freyen,
4.) Man jage nicht mit Hunden im Walde, sondern| schiesse dies Wld auf dem Austande, auf dem Pürsch- Go gange, und auf Treibjagen mit Menschen. wer
5) Man lege auf den trockenen Waldwiesen Salz» le&Xen oder Sulzen an, und lasse diese Wiesen im
Trühjahre mit Asche bestreuen, um viel Klee und gute| inh Gragarten zu erzeugen:| holt Ai 6) Wo sich die Rehe vorzüglich gerne aufhalten, Buh ED lasse man im Fröhjahre Waldä>er mit Haber, Erbsen mu jÖ)| und Wicken, und im Herbsie mit Ro>en besaamen:| m| 7) Sobald das Laub abgefallen ist, bringe man-die|“|| Holzhauerey in Gang, und lasse die Reisser davon,| vy wenn es in forsiwirthschaftlicher Hinsicht geschehen kann,|„€ bis zum Frühjahre unaufgebunden auf den Schlägen| ag* liegen, damit die Rehe die Knospen und Rinde äßen EN| können: vn Kin lIB!| 0008.08 8) Sollte aber ein tiefer Schnee fallen, so sorge"m man dafiir, daß die Rehe ohne Aufschub, vorzüglich nul mit unausgetroschenen Habergarben, auch mit recht gu- MAE 8 tem Heu und mit dem im zweyten Kapitel beschriebenen hin Futterwellen hinlänglich versorgt, und daß diese! Fütterung, wie ich im ersten Kapitel angeführt habe, 16 0/04 zweckmäßig vorgegeben werde,= Bey einer solchen Be- ET handlung wird sich der Rehstand mit jedem Jahre auf- vs| fallend vermehren, und bald die gewünschte Stärke er>| wyy reichen, 18
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