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Bemerkungen über den Einfluß der Luft und einiger gasartigen Stoffe auf die Keimung verschiedner Saamenkörner / mitgetheilt von den Bürgern Franz Huber und von Johann Senebier
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Bey dieſen Betrachtungen, die mir einiger ger Aufmerkſamkeit werth zu ſeyn ſcheinen, muß ich bemerfen, daß die Pflanzen die, in gefochtes und diſtillirckes Waſſer geſeßt werden, beynahe fein Gas zum Worſchein bringen, und daß ich nie bemerkt habe, daß ſie Waſſerſtoffgas erzeugten, ſo lange ſie geſund ſind. Jndeſ- ſen wenn ſich das Waſſer durch das Wachs- thum aufltßt, ſo ſollte man an den Wachs- thume Spuren dieſer Auflöſung des Waſſers finden, die zur Crhaltung und zum Wohlbe- finden der Pflanzen nöthig ſeyn ſoll. Ich geſtehe, daß mir dieſes Argument immer bedenklich geweſen iſt, daher ich lange Berthollet widerſprochen habe, der die Auf- löſung des Waſſers behauptete 3; doch ißt halte ich dieſes Argument gar nicht für unwiderlegbar,

Ih bemerke erſilic), daß die Auflöſung des Waſſers durch das Wachsthum unbe- zweifelt erfolgen würde, wenn die Pflanzen in gekochtem und diſtillirrem Waſſer Lebens- luft erzeugten 3; da dies aber. nicht der Fall iſt, ſo ſcheint mirs auch nicht erwieſen, daß ſie das Waſſer auflöſen. Es wäre möglich, daß ſie das Waſſer nicht ſo leicht auflößten,

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