Druckschrift 
Bemerkungen über den Einfluß der Luft und einiger gasartigen Stoffe auf die Keimung verschiedner Saamenkörner / mitgetheilt von den Bürgern Franz Huber und von Johann Senebier
Entstehung
Seite
191
Einzelbild herunterladen

1 N

1 wölchen eitpunch ", Auf we Raſe, wuquehn

le Rohl,

die Meis ts durch darinnen vy Atmo- uft auch Def 8 Qu

,

ung je

Squer:

Baſſerſtof

Qumnt /n dem ſchreitet, eas ver:

veigfeit ds ſheinligt) ye Kenny

ii

T9LI

iſt? Sollte es blos auf die Anfeuchtung des Saa- menforns eingeſthränft ſeyn? Sollte es nicht auch dem Pflänzchen Grundſtoffe(elemens) zu Nahrungsſaſten zuführen? Dies wird wes- nigſtens durch meine vorhergehenden Bemer= kungen wahrſcheinlich. N Gegen eine Sache, welche die Erfahrung nicht auftlären kann, finden ſich tauſend Ein- wendungen. So kann man z. B. ſagen: die Saamenkörner, die auf dem Waſſer in gemeiner Luſt gekeimt haben, wachſen nur während eines Zeitraums, der mit der Luft- maſſe in Verhältniß ſteht, welche mit den Saamenkörnern eingeſchloſſen iſt; wenn nun das Saamenkorn, oder die Pflanze das Waſſer auflößt, und daraus Lebensluſt ſchö- pfen kann, warum bedarf ſie denn der Le- bensluft, welche ihr die Atmoſphare verſagt, in welcher ſie gelebt hat?(a vecu) Allein was unter einem durch Waſſer ver ſchloſſenen Gefäße geſchieht, ſtellt die CEreigs= niſſe eines glücklichen Wachsthums nur un- vollfommen vor. Das Daſeyn der Kohlen- ſaure iſt gleich der Keimung und dem Wachss- thume