Druckschrift 
Bemerkungen über den Einfluß der Luft und einiger gasartigen Stoffe auf die Keimung verschiedner Saamenkörner / mitgetheilt von den Bürgern Franz Huber und von Johann Senebier
Entstehung
Seite
166
Einzelbild herunterladen

106

mit eben der Kohlenmaſſe verſeßt ſind, wie die Erbſen, denn wenn man jene- ſchon ſchwarz

aus dem Waſer zog, ſo keimten ſie noh in-

der Erde, unter dem Einfluße der Luftz ihre Kohle, die auf ihre Oberfläche getrieben wor- den iſt, ijt alſo zwar ſichtbar geworden, aber ſie iſt auf derſelben hängen gedlieben, weil

- ſie ſich mit der Lebensluft nicht combiniren

konnte, die gar nicht da war; die Kohle der Erbſen hingegen verbindet ſich zit der Le- bensluft des Waſſers, das ſie aufzulöſen ver- mag, vder mit der LKebensluſt, die in den Beſtandtheilen des Saamenkorns enthalten iſt, an welchen ſie die namliche Wirkſamkeit außert.

Weil alſo die Saamenkörner, die unter dem Waſſer nicht keimen, nicht mehr Kohle enthalten ,. als die, welche darinnen keimen, jo kann man folgern, daß ſie entweder ganz verſchieden combinirk odex mit weniger Le- bensiuft verſeßt in ihnen enthalten ſey. Das gilt auch von den Saamenkörnern, die wir angefeuchtet in Sti&luft oder Watjierſtoffgas legten. Jc< habe bereits die wahrſcheinlichen Urſachen angegeben, welche die Keimung der

Saa-