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Bemerkungen über den Einfluß der Luft und einiger gasartigen Stoffe auf die Keimung verschiedner Saamenkörner / mitgetheilt von den Bürgern Franz Huber und von Johann Senebier
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Die 25 Salatſaamenkörner wurden in Flaſchen gelegt; 3 Tage nachher hatte kein einziges: Saamenkorn in einer von ihnen ge- keimt; man bemerkte in einigen Flaſchen eine ſchwärzliche Farbe an den Saamenkör- nern und an den Faden, der in das Waſſer tauchte, um den Saamenkörnern, die in einem Gasbehalter eingeſchloſſen waren, Feuch- tigfeit zuzuleiten.

Nach 6 Tagen nahmen wir die Körner heraus, um ſie genauer zu unterſuchen. In der erſten Flaſche fanden wir 3 gekeimte Körner, bemerkten aber bald, daß die Flaſche ſchlecht verſtopft und alfo atmosphäriſche Luft eingedrungen war. Der nämliche Fall war bey der fünften Flaſche, wo 6 Körner ge- keimt hatten; aber in der zten, 3ten, 4ten, 6ten, 7ten,' Sten, gten, die ſorgfältig verſchloſ: ſen waren, wie man das aus dem entſtande- nen leeren Raume wahrnahm, der durch das Oefnen der Bouteille unter dem Waſſer aus- gefüllte wurde, war auch nicht ein einziges Saamenkorn gekeimt. Die Körner waren beinahe durchſichtig darinnen geworden, und

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