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Bemerkungen über den Einfluß der Luft und einiger gasartigen Stoffe auf die Keimung verschiedner Saamenkörner / mitgetheilt von den Bürgern Franz Huber und von Johann Senebier
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Körper hineinbringt, ſo iſt das ein Zeichen, daß ſie mit einer ſehr beträchtlichen Menge gemeiner Luft vermiſcht iſt. Es iſt zwar wahr, daß ſie ſich alsdann ſchwer einathmen läßt, aber demohngeachtet kann ſie in dieſem Zu- ſtande eine Quantität Lebensluft enthalten, die zum Wachschum einiger Pflanzen hinrei- chend ijt.

Huber legte den 6ten Fruftidor 10 Sa- latſaamenkörner in einen Luftraum, der einer Maſſe von 11,46 Waſſergrammen(gram= mes d'eau)**) oder 240 Grade Grane gleich war; er hatte drei auf dieſe Art zubereitete, wohlverwahrte Phiolen dazu, und die Saq-- menförner feimten in allen.

Zwei Tage darnach legte er ein Gewicht von 106,15, ein 1000Theil einer Gramme (mill grammes) oder 2 Gran von den Sa-, latſaamenförnern in denſelben Raum von Luft; da nun aber die Maſſe der Saamenkörner weit beträchtlicher war, als in dem vorher- gehenden Falle, ſo war viel Fuft herausge- drängt worden, Zwei Tage nachher hatten

nur

x) Ein Gramme iſt 18,341 Gran.