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ſäen, die Keimung derſelben ſich verzögert, und zwar deswegen, weil ſich auf dem Crd- reiche eine Rinde bilder, welche die ungehin- derte Gemeinſchaft des Saamenkorns mit der Fufe unterbricht. Huber hat ebenfalls Sa- latſaamen in verſchloſſenen, mit gemeiner Luft angefüllten Gefäßen nach Verlauf von 22 Stunden keimen ſehen. Er hat bemerkt, daß die während der Keimung erſolgte Werringe- rung der Luſt beinahe ſo viel betrug, als ſie im Verzdöältniß mit der Zahl der gekeimten Körner und mit dem Umfange des Recipien- ten Lebensluft enthielt, und daß dieſe WBerrin-
gerung der Luft durch die Bildung des koh-'
lenſauren Gas entſtanden iſt, das er darinnen gefunden haf.
Um nun dieſe Reihe von Erfahrungen vollſtändig zu machen, bildete er eine künſtliche Atmoſphäre, die,'wie die atmoſphäriſche Luſt, aus 28 Doſen Lebensluft und aus 72 Doſen Stickluſt zuſammengeſeßt war. In dieſe At-
moſphäre brachte er nun dieſelben Saamen-*
körner, auf die nämliche Art in ähnlichen Ge- fäßen, und ſiehe da, die Erſcheinung der Kei- mung zeigte ſich ganz genau auf dieſelbe Leiſe
wie


