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Handbuch des Landwirthschaftsrechts / Theodor Hagemann
Entstehung
Seite
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8 Einleitung.

zerſtreut vorkommenden, Rechtsgrundſäße beſonders dar- ſtellen und behandeln, und ſo dürfte denn auch das Land- wirthſchafts- und Oeconomie-Re<ht, oder die Sconomiſche Jurisprudenz, wol no< eine aus- führlichere Entwickelung verdienen,

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Das Landwirthſchafts- Oeconomie- oder Haushaltsreht beſteht, algemein genommen, in dem Inbegriffe der Rechte und Verbindlichfeiten, oder Rechts- wahrheiten, die einen unmittelbaren oder mittelbaren Ein» fluß auf die Landwirthſchaftsführung haben*). Die Ge- genftände deſſelben ſind daher von großem Umfange, und in ſofern daſſelbe die verſchiedenen Arten und Rechte der Landgüterz die Verhältniſſe der Guts- oder Gerichts- herren und der Bauern z die beſondern Rechte und Prii- legien derſelben 3 die Gerichts- und Policeyverfaſſung auf den Dörfern 3 die mit der Landwirthſchaft in engerer Ver- bindung ſtehenden Contracte u. ſ. w. betrifft, greift das Oeconomierecht in verſchiedene Häupt- und Neben- theile der Rechtswiſſenſchaften, namentlich in das römi- ſche und deutſche Privatrecht, in das Dorf- und Bauern- recht, in das Cameral- und Policeprecht ein.***)

+) Von dem Landwirthſc<haftsre<te, ſowohl in Beſtim- mung der Formen, als des Eigenthums und der Gewerbe, ſ. m. von Seutter Darſiellung der höhern Landwirth- ſchaft. Lübe> 1801. S. 85.

+) Landbeamten iſt vorzüglich: Fredersdorfs Anlei. rung zur Landpolicey, Pyrmont 1800, zu empfehlen.