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giebt ſich daraus ſehr leicht, daſs dieſe Dächer äuſserſt holzerſparend ſind.
(Bis vor etwa 18 Jahren war dieſe Erfindung ſelbſt in
Frankreich weder bekannt genug, noch nachgeahmt;
nachdem 1ſt fie es aber dort und auch bey uns gewor- den, und wird Jetzt vielfältig bey grofsen und kleinen Gebäuden in Ausübung gebracht.
Man ſehe ein mehreres in meiner Abhandlung über Erfindung, Yortheile und Conſtruction der Boklen- dächer. Berlin 1799, und im 2ten Theile des Zand-
buchs der Landbaukun/ft.)
Die von dem ſächſiſchen Baumeiſter Krub- ſacius beſchriebenen Dächer haben eigentlich keine Sparren, ſondern es find Hölzer nach der Länge des Gebäudes auf die am Ende des Gebäudes befindlichen, oder auf Mittel- Giebel gelegt, worauf dünne Sparren und Latten gena- gelt werden.
Eine Hauptſache bey den Dächern über- haupt beſteht darin, die ſogenannten Knasg- gen oder Aufſchieblinge nicht zu kurz zu machen, damit fie mit den Sparren nicht eine Vertiefung oder einen ſogenannten Waſſerſack machen, wo das Waſſer leicht durchdringt.
Bey Stroh- und Rohrdächern iſt es auch beſf- ſer die Auſſchieblinge über die Balken weggehen zu laſſen, als fie darauf aufzuſetzen.
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Die Bedeckung oder Eindeckung der Dächer mit flachen Ziegeln, oder fogenannten


