Druckschrift 
Gründliche Anweisung, alle Arten Vögel zu fangen, einzustellen, abzurichten, zahm zu machen, ihre Eigenschaften zu erkennen, Pastarden zu ziehen, ihnen fremden Gesang zu lernen, und sie zum aus- und einfliegen zu gewöhnen : nebst Anmerkungen über Hervieux' "Von Canarien Vögeln" / [Ferdinand A. Pernau]. Jagdlust / Joseph Mitelli
Entstehung
Seite
32
Einzelbild herunterladen

32 Yom Strich der Vögel.

Alle die übrigen gehen gar. hinweg, und machen im Herbſt den Anfang: Gie Rheinſchwalbe, welche meiſtens zwis - ſen Perri Pauli und Jacobi ſich verlierek/ wenigſtens ſelten nach der Mitte des Julii noch

geſehen wird.

Dieſer Folget der Rirſchvotzel bald nah/ ſonderliMm. in den Jahren/ in welchen die Kir? ſchen bald reif werden und vergehen.

Die Gereuthlerche verweilet ſich danu au< nicht mehr lang. Deren Strich ſich ſo balden um Jacobi anfängt/ ob ſie ſchon kurz zuvor erſt die Brut beſchlieſſen 3 es währet aber ſolcher Strich fort bis na< Bartholomäi,

Und zu gleicher Zeit machen ſich auf den Weg der Guckgu, nachdem er lang zuvor zu ſc<reyen aufgehört- und unterſchiedlicge andere kleine Scaudenvögel- als da ſind: der gemeine Dorn?

S reich mit mehrern ihme an Farb und andern Ei- genſchaften nicht ungleichen Bögeln, welche man deswegen aus Jrrthum alle zuſammen Gragmucken nennek.

Man kan unter verſchiedenen Bögeln/ die bald nach einander ſtreiHen, nicht gewiß und eigentlich ſagen /, welcher dem anderu vorgehe: Dann viele laſſen ſich zwar an ihrcm gewohnten Ort nicht mehr ſchen, ſind aber do) noc im Lans de, und bleiben länger als andere, welche erſt nachihnen von ihrem Stand/ den ſie in der Brut gehalten, ſic) abbegeben. Alſo ſichet man die

LrTach-