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Vom Aufenthalt der Döcel, 23
Das Zauß-Rothſchwänzlein, welches nir-
gend anders bleibet, als wo- Häuſer ſind, und da? ſelbſten auf den Böden und Balken brütet.
Der Zaußſperlintt, welcher nirgend bleiber/ wo nict Menſ<gHen wohnen 3 dann von oden Or? fen gehet er hinweg, und mag daſelbſt nicht blei? ben, gar nicht, wie man denfen möchte, wegen Ermangelung des Getreids 7 ſondern vielmehr aus einer noch. verborgenen. Urxſach 3 dann wann gleich um ein ödes Hauß ringsherum Getreid ſte- het, mag der Sperling dannoh in ſelbigen kei? nesweges: wohnen, ſondern ſuchet bewohnte Schlöſſer, Dörfer und Städte.
Die Schwalbe, nehmlicg die ſogenannte 561ß-Schwalbe, und. die weißbauchitte Schwalbe:. Dann die Rheinſchwalbe ,, ob ſie ſchon in Städten wohnet, und. brütet erwählet doch. aur. nicht ſelten einen. Felſen oder alten Eichbaum, und eine andere Art, welche eben? falls am Bauch weiß- am. Rücken aber nicht ſchwarz, ſondern braun. iſt, hält ſich nur bey den Waſſern auf, und niſtet an den Ges ſtänden,
Der Storch, welcher bekannter maſſen zu- weilen zwar auf einem alten Stück Mauer, oder auf einem alten hohen. Storn eines Baumes, or- dentlicher Weiſe aber, ſo lange er bey uns bleibet, nur in Städten, Schlöſſern und Dörs. fern wohner,
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