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Gründliche Anweisung, alle Arten Vögel zu fangen, einzustellen, abzurichten, zahm zu machen, ihre Eigenschaften zu erkennen, Pastarden zu ziehen, ihnen fremden Gesang zu lernen, und sie zum aus- und einfliegen zu gewöhnen : nebst Anmerkungen über Hervieux' "Von Canarien Vögeln" / [Ferdinand A. Pernau]. Jagdlust / Joseph Mitelli
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A Vom Unterſchied der Vögel

dek- denen er nachſtrebet, den gefrornen Küh-und Roß-Miſt, bis der Schnee hinweg, und er wie» derum im Feld ſich zu nähren vermag ,/ oder nach Beſchaffenheit des Ortes und der Jahres-Zeit y des ausgefallenen Holz- Saamens habhaft wer- den kan.

Der Bergfink oder Quäcker, welcher an eben den Orten, too die andern ſind, ſeine Nah rung ſuchet, aber im Sommer nicht bey uns blei- bet. Ob au dieſer das Gewürm den Kör? nern vorziehe, wie ich doc< glaube, kan ich ſo ge- nau nicht ſagen, weil nur ermeldeter maſſen im Sommer kein Bergfink bey uns geſehen wird.

Der Gimpel oder Blutfink, der von erſt ermeldeten Finken» Bergfinken und Emmer» ling, ſehr weit unterſchieden, und alles, was vr friſſet, mit dem Schnabel gleichſam kauet und zey Xnirſchet 3 Würme und Mütcen aber ganz nichts achtet 3 ſondern an ſtatt daß der Fink mit ſelbi- gen ſich erfriſchet, zu ſeiner Erfriſchung allerhand Beere von Vogelbeeren, Creuzbeeren und vieler- ley andern Arten als Hagenbuten, Waoldere- beeren und dergleichen, ſuchet; dahero er das ganze Jahr hindurch ſehr wenig auf die Erde fallt, vielmehr ſeine Nahrung von den Stän- geln der Früchte herab liefer, und zu ſolchem En- de, wo nahe am Wald Heyden, Hirſch und der- gleichen, geſaet wird, ſich auf die Stängel ſeßek y und die oft noch unzeitigen Körner heraus beiſe ſetz im Winter aber, da ihm diß alles entgehet, fich von dem Wald hinweg wendes/ und imkande

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