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994 Fofiwihſhaft: 11. Abſchn, Fotſtgeſchäfte im Novbr,
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jet gebrochen. Die Sammlung der Fichtenzapfen beginnt, die der Kieferzapfen nur dann, wenn man fürchten muß, daß man ſpäter nicht eine hinreichende Menge erhält, da dieſelben ſpäter gepflükt, beſſer plagen, Der Lerchenſame iſt zwar reif, doch wird ſeine Sammlung noc< bis zum Frühjahr verſchoben, da er ſonſt zu ſchwer auszukiengen iſt. Die Sgat des Weißtannen- ſamens, der Eicheln, Bucheln und Birken erfolgt, wenn man nicht zur Frühjahrsſaat genöthigt iſt, Die Pflanzungen der Lauhhölzer, vorzüglich. der Erle, in den. Brüchern werden leb- haft betrieben, wenn es die Witterung erlaubt. Auch können in tro&nem und feſtem Boden die Pflanzlöcher ſchon im voraus angefertigt werden,
In den Samenſchlägen beginnt der Hieb, und ſelbſt das Un- terholz im Mittelwalde wird ſchon angehauen, wenn man fürch: ten. muß, im Frühjahr nicht damit fertig zu werden.
Forſtſchutb."Der Kieferſpinner hat ſein Winterlager auf: geſucht, und kann geſammelt werden 3 die Neſter des kleinen Fichtenſpinners, Ph. Bomb. Pytiocampa, können aufgeſucht und zerſtört werden. Der Eintrieb der Schweine zur Vertilgung der verpuppten JInſecten, vorzüglich der Forleule, iſt fortzuſetzen. Sollte die Kiefern- Blattwespe Orte ſo kahl gefreſſen haben, das ißr Einſchlag nöthig wird, ſo iſt dieſer zu bewirken, und der ganze Ort zu roden, damit er im zeitigen Frühjzhr tief umge- pflügt werden kann, um die in der Erde liegenden"Pappen. zu
erſtören. S Die Eichen- und Buchenſaaten ſind gegen das Wild zu ſchüßen, damit dieß die eingeſtreueten Samen nicht aufſucht.
Das Grabenziehen- und die Räumung der alten Oraben iſt in dieſem Monat zu beendigen. Die nvothwendige Beſſerung der Winterwege darf nicht länger verſchoben werden. Die Uferbau- ten müſſen beſchloſſen werden, und diejenigen, welche nicht ganz geendigt werden können, müſſen wenigſtens in den Stand geſeht werden, den Eisgang und hohen Waſſerſtand aushalten
u können.
; Forſtibenutvung. Der Bauholzverkauf beginnt, die Nuß- hölzer im Niederwalde werden nöthigenfalls durch die Nutbholz- arbeiter ausgehauen, Der Verkauf von Kiehn iſt in dieſem Mo- nat gewöhnlich am ſtärkſten 3 auch verſorgen ſich viele Käufer jebt erſt mit ihrem Wintervorratbe an Brennholz, weßhalb Holzlicitationen jebt zwe&mäßig ſind. Die Maſt geht in die- ſem Monat zu Ende, wenn nicht Nachmaſt gemacht wird, und wegen Aughebung der Maſtſchweine iſt das Nöthige zu veran- laſſen. Die Köhlereyen, welche nicht ſchon früher' beendigt wa- ren, werden geſch!oſſen. Die Holzanfuhre an die Ablagen und auf die Holzhöfe kann beginnen, ſobald die AFerarbeiten been: digt ſind und die Wege es erlauben,
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