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Die Forstwirthschaft nach rein praktischer Ansicht : so wie sie der Privatforstbesitzer oder Verwalter führen muss, um sie in Verbindung mit der Landwirthschaft am vorteilhaftesten einzurichten ; ein integrirender Theil der allgemeinen Encyklopädie der gesammten Land- und Hauswirthschaft der Deutschen ; mit einer Kupfertafel / dargest. von W. Pfeil
Entstehung
Seite
289
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11. Abſchn, Die Waldwerryberechnung., 239

(3383) DS etch der Abſas muß nach den Rechnungen ermittelt werden, da man Sor" annehmen muß, daß dasjenige auch ferner wird abgeſetzt werden GQ, 3) xönnen, was bisher durchſchnittlich verkauft worden iſi. iden wi Eine Unterſuchung der Servituten muß Augiunft geben: ZE: berech a) Ob und wie viel von den einzuſchlagenden Hölzern an j Deputat- und Freyhölzern abzugeben iſt? |S 20 Pe b) Ob dagsjenige, was die Berechtigten an unbeſtimmten ! Nutßungen aus dem Forſte beziehen, d. hb. an Reſt- und Leſe: EB td, wh holz, Sto>holz, um ihren Bedarf zu befriedigen, auch in ei: Sind, nem ſolchen Peaaße vorhanden iſt, daß ſie keinen Grund has ben, wegen Mangel daran eine Entſchädigungskläge anzuſtellen? DM td, zu Die Anſprüche der Berechtigten ruhen nicht auf der Perſon des : Gutgsbeſiters, ſondern auf dem Walde jelbſt. Kauft jemand berecin einen Forſt, welcher devaſtirt iſt, ſo muß der neue Beſitzer die 15 Nu Folgen der Handlungen des frühern Forſteigentihümers vertreten. ! Die Forderung, frey Bauholz, das nöthige Brennholz aus ei-

nem Walde verlangen zu können, ruht darum nicht, daß nichts

mehr in demſelben vorhanden iſt, ſondern der Beſider muß ſie

1 3390 Cybil vielleicht auf ſehr koſtbare Art anderweitig befriedigen, bis der / Wald das Holz wieder geben kann. Deßhalb iſt es außerordent-

lich gefährlich, einen devaſtirten Forſt, auf welchem beträchtliche

5100 Cult, Holzſervituten ruhen, zu kaufen, da es nicht genug iſt, das frey 1120 Gubif abzugebende Holz vom Exrtrage deſſelben abzurechnen, ſondern E| auch ſogar der mögliche Ankauf deſſelben berü&ſichtigt werden Erg gt muß, wenn es darin fehlt.

c) Die Weideſervituten müſſen nach der Anſicht gewürdigt 1ESilaftet, werden: ob ſie die Herſtellung einer regelmäßigern und vortheil: Deh Ef. Baſten Wirthichaft, als die bisherige war, Hinderniſſe in den

eg legen S3 hod Dir- d) Die Streuſervituten: ob ſie erwarten laſſen, daß dabey die volle Ertragsfähigkeit des Bodens erhalten werden kann? 155 Holzes 1 e) Maſtgerechtſame müſſen in der Regel abgelöſt werden,

Kft. Nuhe da es hochſt unvortheilhaft iſt, die alten Eichenbeſtände bloß um derſelben willen beyzubehalten; und man muß prüfen, was

x Jie duch die Ablöſung koſten würde. Hu=?

iu 13 es belt f) Die Gefahren, vorzüglich die Dieberey, dürfen nicht au»

du unſ ßer Acht gelaſſen) werden, in ſofern irgend zu fürchten wäre,

(wied al zu fie den Ertrag des Waldes für, den Eigenthümer ſchmälern önnten.

haben jet! Iſt der Wald nicht größer, als daß er die Bedürfniſſe des

zim hand Guts, zu welchem er gehört, deXt: ſo kommt, es bloß darauf DS Jah an, die Ausgaben zu prüfen, welche die Gewinnung des nöthiz Mu ein Mit gen Holzbedarfs verurſachen, und es iſt nicht nöthig, die Netto:

"jen, 0 rente des Forſtes zu berechnen, da ſie ſich ſchon in der Ertrags-

[ae geſchlagt! ermittlung der Wirthſchaftsrente des Gutes darſtellt.=- Findet 2 tin Abw jedoch Holzverkauf Statt, ſo muß auch die Forſtrevenüe beſon: Zinn, hi ders ausgeworfen werden, " An Auggaäben ſind gewöhnlich zu berü&ſichtigen: ails Feiſty? 1) Beſoldung, js[3 dars 2) Schlagerlöhne und Arbeitslohn, welches man jedoch un- beachtet läßt, wenn man das zu verkaufende Holz gleich ſo d die S1! im Preiſe berechnet, daß. die Ausgaben, die deſſen Einſchlag

M ſage verurſacht, ſchon davon abgezogen waren,

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