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d) In eitiem verfinſierten, aber durc<. Wachs.- oder Talglicht erleuchteten Zimmer, erſcheinen uns. hells roth gefärbte Gegenſtände orange, blaye grün 2
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S. 37: Die Färbekunſt iſt von der Mahlerkunſt verſchieden. Won der Färbekunſt verſchieden iſt die Mahlerkunſt (Ars pidoria. Ars pingendi).. Der Mahler.(Pi&or) unterſcheidet ſich vom Färber(Tnfe&or) dadurch wes ſentlich. daß jener blos- die Oberflächen der Körper,
mit ſchon exiſtirenden fardigten Materien(Mahlerfar-
ben) mechaniſch bedeckt; wogegen der Färber die far-
vbenloſen Gegenſtände in ihren kleinſten Maſſentheilen zu durchdringen bemühet iſt: und iadent er zwiſchen den Piginenteg und den zu färbenden Stoffen eine wahre chemiſche Miſchung zu veranlagen weiß, leßtere in deit
Stand ſezt, beſtimmte Farbenphätnzomene zu erregen, die.
nicht ſelten aus ver Miſchung zweyer an ſich farbenlo- ſen Objecte hervorgehen. Folglich iſt auch die Färbe- kunſt von der Mahlerkunſi vorzüglich dadurch ver- ſchieden, daß Erſtere ſich mit Miſchungen(innern Durch- deingungen), Lektere aber ſic) blos mit Mengungen (mechaniſchen Nebeneinanderſtellungen) beſchäftiget.
C- 33. Mit der Färbekunſt nahe verwandt iſt die Druckerkunſt, Indem wir irgend einen farbenloſen Gegenſtand, mittelſt einem Pigment, zur Erregung farbigter Phäno» men vorbereiten, oder ihn färben, kann ſolches auf eine mehrfache Art geſchehen, und zwar:
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