en; das darauf! mußten,
»hnenden bſi dem
; ſi er
-„
+, dachte Veranderung, darauf gegründet iſt, daß der Ksy- per nur jedesmal dasjenige einfache oder gemiſchte Licht zurück wirft, Ge mit ſeinen Maſßſentheilen in feiner anziehenden Wirkung ſiehet: wogegen das entgegenge- ſebte Licht von ihm angezogen, verſchluckt, und dem Auge verſchwindend gemacht wird.
S. 33-
Hieraus folgt alſo, daß das, was wir Farbett netn- nen, blos EIR ab: die wir, durch die wechſel- ſeitige Cinwirkaung des Lichtes mit andern Körpern ver- anilaſſet, mittelſt dem Auge wahrnehmen. In dem uns aiſo irgend ein Körper farbigt erſcheint, haben wir zweyerley wur zu erwägen:
a) den Körper, welcher den zureichenden Grund zur
Verat ofühgb des farbigten Phänomens enthält.
b) Das Phänomen ſelbſt. Jener wird Pigment oder Farbeſtoff(Pigmentum); leßteres wird Farbe(Color) genannt.
S. 34.
Hieraus folgt alſo ferner, daß Farbeſtoff und Färbe, wie Urfah und Wirkung, von einander ver- ſchieden ſind; daß es folglich zu den Hauprweomenten einer rationellen Färbekunſt gerechnet werden muß, die Mittel und Wege zu beſtimmen, welche angewendet wer- den müſſen; um durch die Miſchung heterogener Stoffe unter beſtimmten Quantitäten, ihre Qualitäten ſo zu verändern, daß ſie daour< fähig werden, das auf ſie wirkende Licht zu zerlegen, und zur beſtimmten farbig- ten Zurückſirahlung zu disponirea,
B 2


