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d) Ein. Eſſig, der von Metalltheilen völlig frei iſt, erleidet durc< das blauſaure Kali gar Feine Veränderung,
G+ 192874 Die abſichtlihen Verfälſchungen AA 1) in der Beimengung von ſcharfen Vegetabiliens; 2) in der Beimengung von Schwefelſäure oder von Salzſäure, wodurch ſ<wache, waſſerreiche Cſ- ſige auf eine betrügeriſche Weiſe ſchärfer gemacht werden,
a) Die ſcharfen Vegetabilien, welche dem Eſſig beigeſczt zu werden pflegen, beſtehen ge- wöhnlich in Bertramswurzel(Anthemis Py- rethrum); in den'Fruchtkapſeln vom ſpani- ſchen Pfeſfer(Capsicum annuum); und in der Rinde vom Seidelbaſt(Daphne Mezereum), die dem Eſſig eine brennende Schärfe ertheilen,
b) Um dieſe Verfälſchung zu erforſchen, ſättiget man eine Portion des Cſſigs mit mildem Natron ganz genau, und dunſtet dann die Flüſſigkeit bis zum vierten Theil ab; welche, wenn eine ſol<he Verfäl-
ſchung ſtatt gefunden hatte, einen ſcharfen bren-
nenden Geſchmack beſißt.
c) Das Daſeyn der Schwefelſäure in dem Eſſig.
erforſchet man, indem ſelbigem eine kleine Portion in Waſſer gelöſtes eſſigſaures Blei zugeſeßt wird, wodurch ſich ſogleich ein weißer Niederſchlag bildet, Wird dieſer durch zugeſeßte reine Sal- peterſäure wieder gelöſt, ſo war der Eſſig rein; wird er nicht gelöſt, ſo enthielt er. Schwefel: fuure eingemengt,
3) Das Daſeyn der Salzſäure(auch des Koh- ſalzes) erforſchet man durch einen Zuſaß von in
großen gebrau!, von dib den alis treten am verh


