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253 ſich die Temperatur des Gemenges, wie der Quotient aus den Produkten der Maſſen mit den Tempera- turen, dividirt durch die Summe der Maſſen.
Kapacität der Körper für die Wärme,
9. 86,
Werden hingegen heterogene Subſtanzen, die ſich nicht chemiſch miſchen, unter gegebenen Maſſen und Temperaturen mit einander gemengt, ſo richtet ſich die Temperatur des Gemenges nach den Fähigkeiten
* derſelben, den Wärmeſtoff in ihren Zwiſchenräumen ver-
borgen, und färs Thermometer unempfindlich zu machen. Jenes Vermögen wird Kapacität der Kor- per für die Wärme genannt.
a) So beſißt das Gemenge von gleißen Theilen Oel zu 702 Fahrenheit, und Waſſer von 100? Fah- renheit, eine Temperatur von 90%. Hier ſett alſo das Waſſer 109 ſeiner Wärme an das Oel ab, und erhebt ſolhes in der Temperatur um 2093 folglich ver- Hält ſich die Kapacität des Waſſers für die Wärme zu der des Det 51, wie-25 44
b) Qued&ſilbex von 1109? mit Waſſer zu 44% dei
[x gleihen Theilen gemengt geben ein Gemenge, deſſen Temperatur 479 iſt, Hier verliert alſo das Que>ſil- ber 632? Wärme, und dieſe erheben das Waſſex uur um 39 in der Temperatur: folglich verhält ſich die Kaa pacität des Waſſers zu der des Que>ſilbers, wie 21:13 das heißt: die Wärme, welc<e das Waſſer um einen Grad erhebt, erhebt das Que>ſilber um 21 Grade der Temperatur,
05.877 Hieraus folgt alſo, daß, wenn. gleich die Tempe- ratur von verſchiedenen heterogenen Subſtanzen dieſelbe iſt, ſie dennod) in gleichen Maſſen verſchiedene Quan- tütäten des Wärmeſtoffes enthalten können: daraus


