Teil eines Werkes 
5 (1786) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 5
Entstehung
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30 Erfies Kapitel.

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Es ſind einige, welche nach du Hamels NRathe, wenn ſie die Cicheln im Frühjahre ausjgen, und der Boden, wenn ein trockner Sommer einfalien ſollte; leicht zu tro&>en werden könnte, unter und mit den Sandeicheln Haber ausſäen, damit ſelbiger den jun= gen aufgenenven Eichen wider die austrocnende Son» nenhiße zum Schirm und Schatten dienen möge. Es muß aber der Haber mit hohen Stoppeln abgemä- het werden, damit die jungen Eichenpflanzen von der Senſe nicht getroffen werden. Cs kann aber bey der Abärndtung des Habers ſchlechterdings nicht vermie- den werden, daß von den Arbeitsleuten und Abfah- - ren des Habers von ſeinem Orte nicht viele Eich« pflanzen zertreten, wohl gar eingeknit und ganzlich verdorben werden. Manche Forſtbediente rathen dieß Verfahren ihren Herrſchaften aus Eigennus, um nur aufeinen gut zubereiteten Plaße den Korngewinnſt zu bekommen, wohin auch das Verfahren zielet, wenn der Cichelfamp, der nach der vom Frühjahre an ges habten Beſtellung in ven verſchiedenen Pflugarten im Herbſte mit Roggen, oder im folgenden Frühling? erſt nach ſolchen Bearbeitungen mit dem Pfluge, mit Haber beſäet wird, da doch, wie oben geſagt worden, ſchon im Herbſte die Cichelſaat härte mit Nußen kön= nen vorgenommen werden,.

Auf tronen, mit Moos und Heide überzogenen Höhen, kann man die Eicheln ganz flach, nur ein- fährig, d. i. ohne daß der Plaß eine Zeit zuvor» re umgeriſjen geweſen, unterpflügen Birfenſaamen - ſodann überherſtreuen, nachdem man die uwmngekchrte . Leichte Ege darüber gehn laſſen. Der Birkenſaaq- men gehet leicht auf, die jungen Stämme wachſen ſchnell heran, geben den Cichen Schatten, und ver- tilgen Moos und Gras. Und da die Birken mit ih- ren Wurzeln auf der Oberfläche der Erde hinlaufen,

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