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Vorrede, KIX
Kann man aber mittelſt dieſer ökonomie ſchen Encyklopädie ſich einige tauſend Thaler er- ſparen, weil ſie ein Auszug aus ſo viel leicht fo- ſten könnenden Büchern iſt, ſo iſt es immer einer meiner ſtärkſten Wünſche geweſen, daß ſolche in den Händen, wo nicht aller, doc< der meiſten Männer meines Standes zu gleichem Gebrau- de ſeyn könnte. Eben ſo iſt es ebenfalls einer meiner ſtärkſten Wünſche, daß der weltberühm:- te Hr. Verfaſſer dieſes Werks auch der Vollen» der deſſelben dereinſt noch ſelbſt ſeyn mdge! Wir haben wenig Gelehrte in der Welt, die mit ſo ununterbrochenem Fleiße Tag für Tag in der Studierſtube ſiken und arbeiten können, und wohl keinen, der mit täglichen Anfällen einer der peinlichſten Krankheiten, die Deutſchlands Aerz- ten immer noch ein unaufgeldſetes Räthſel blei- bet, dennoch fortarbeiten kann. Er ſiehet-es bey dem körperlichen Elende ſeines Leibes und Le-
bens als eine große Aufmunterung ſeines von
uns zu bewundernden Fleißes an, daß der Ver- leger ſeines für Leute aus allerley Ständen ſ9 gemeinnützigen Werks, Hr. Pauli in Berlin, ſoiches um den möglichſt mäßigen Preis in die Hände ſeiner Leſer zu bringen, ſeine ſehr zu lo- bende Begierde der Welt mehr, als fich ſelbſt nüßlich zu ſeyn, ſo ganz zu Rathe ziehen wol- len, und es rühmlichſt noch thut.
Dem Ermunterungen aller Art ſo ſehr ver- dienenden Schriftſteller aber muß dieHuld ſeines großen Mäcens über alles ſeyn, von welchem er
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