Teil eines Werkes 
4 (1785) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 4
Entstehung
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6 Einleitung.

könnte, daß er ſogleich große wirthſchaftliche Entwürfe äuszuführen im Stande wäre.

Wie geſagt 3 dergleichen iſt von einem Hausvater, er ſey von welchem Stande er wolle, nicht zu erwarten, und wenn er auc wuürklich zugleich ein eigentlicher Baumeiſter ſeyn ſollte. Denn ſo wie ſich Aerzte oft ſelbſt bey Krankheiten am wenigſten zu rathen wiſſen z ſo ſind auch Baumeiſter, wenn ſie für ſic), ſelbſt etwas bauen ſollen, mehrentheits in größerer Verlegenheit, als wenn es für andere feyn ol.

Ih will daher ohne weitern Anſtand dasjenige vortragen, wovon ich giaube, daß es einem Hausvater, bey jeinen vorzunehmenden neuen Bauen und Repara« furen aiter Gebäude nüklich ſeyn könne, und demſel- ben ſoiches, ſo wie es ohne Zeichnungen möglich iſt, Deutlich und anſchaulich zu machen ſuchen.

Da die ökonomiſche oder wirthſchoftliche Landbau- wiſſenſchaft, nach meinen Begriffen, blos auf diejeni- gen Geväude gehet, welche man auf dem Lande, und zum Theil in Vorſtädten antrifft; auch ſich nicht ein- mal auf alle daſelbſt befindliche erſtrecken kann; ſo wol- len wir uns zuförderſt umſehen, was ſich allda, ſo- wohl im Großen, als auc) mehr im Kieinern, oder Stückweiſe überhaupt vorſindet, und dasjenige, was von dieſem zum Reſſort eines einzelnen Hausvaters eben nicht eigentlich gehörig iſt, ausſchließen.

Man trifft aber, außer den Vorſtädten, über- Haupt folgende aus Gebäuden beſichende Oerter oder Ortſchaften an:

1) Große Flecken, deren Einwohner ſich mehren- theils vom AFerbaue und der Viehzucht, nicht aber von ſtädtiſchen Gewerben ernähren.

2) Dörfer, von denen das Vorige gilt. 3) Einzelne Ritterſiße, oder Vorwerke.

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