Behandl, jeder Feldfr. beſonders. 799g
den Daß dieſer Anbau möglich ſey, daran ſollte ja MON Ats wohl kein Dekonom mehr zweifein, der da bedenfet, Under daß wir ja anfangen, alle Gräſer anzubauen, von Wehhaher welchen wir nur den Saamenerlangen fönnen. Schon ) jemals| vor 30 Jahren habe ich einen Beamten in der Mittel« l, Dam| mark gefannt, welcher dieſes Manna in einem ſeiner den, und Gärten anbauete, um es in der möglich beſten Güte dt mehr für ſeinen Tiſch zu haben. Denn er gehörte auch un-= verbau ter diejenigen, die keine andre Milchſpeiſe, als die 1 Eta von Schwade, vertragen können. ne geau!; Deſching:“ Der Anbau iſt ungemein leicht ausführbar. Man "ht aus,“darf nur die niedrigen Pläße ſeines Bezirks irgends2 1" rauh; wv ausmitteln, ſie umpflügen, den reifen Saamen 1) edels überherſtreuen, und mit der Egge ganz leicht überſtrei= € puter<en. Die beſte Säezeit wird diejenige ſeyn, wenn ("<a der Saame etwa um Johannis reif geworden iſt. Hat » aus, man Gräben, in welchen ſich das Winterwaſſer ſamm« ) weiß, len muß, und etwa im Sommer austronen, daß man treht ſie graben oder pflügen kann, ſo ſind ſie ſehr gut dazu. ſt, die Für einen ſauren Grund darf man ſich gar nicht fürch» ) Vield) ten. Denn man ſieht das wilde Schwadengras dar« t ſolle auf recht herrlich wachſen. Wenn viele andre Gräſer [rte aber auf einem ſauren Grunde nicht viel zur FÜlt es ſes hat rung recht taugen, ſo iſt das Schwadengras auf cio if ge nem ſauren Grunde doch ein ſüſſes Futter, welches ſy« rte, gar. den Schaafen nicht zuwider iſt.; Bauet man „ermegt alſo Manna um des Saamens willen für die Küche, enichh ſo bauct man zugleich ein gutes Futtergras fürs Vieh, den als Sobald der reife Saame abgenommen iſt, kann das uns| Gras gemähet werden. Iſt der Grund nicht arm, ſo he bis wird es wohl an die dreymal im Jahre abgemähet 04 werden können. Cs wächſet ſehr frühzeitig, daher es zu den Gräſern gehöret, welche das erjte grüne Dj a


