| Behandl. jeder Feldfr. beſonders, 755 üſſen;
he dame ne aufbewahret. Und blos dieſes Kaff allein ſchon | bezahlet den Bauern, die auf eigenen Stampfen die Hirſe gut machen, aufs reichlichſte ihre darauf ge-
Meta wandte Mühe.
denim| ECE: M| Da die Hirſe nicht alle Jahre geräth, ſo bringt 180| es was ein, wenn ſie in wohlfeilen Jahren nicht ver- enerfent kauft wird.» Iſt ſie recht getronet, ſv kann ſte in
„Das Tonnen und Käſten ohne alle Pflege bis auf die ſpäte» ſten Zeiten dauren. Man kann darinn des Sommers,
ve En;: ' weil ſie ſehr kühlet, Eyer, Zitronen, geräuchertes
wp Fleiſch, Wurſt und Spe>, auch friſches Fleiſch wie le. der die Sommerwärme erhalten. WIanetti berichtet a fib auch, daß in der 2ombardey der Waizen mit Hirſen m al vermengetk von den Kornwürmern im geringſten nicht. Tehfe angetaſtet werde. Die Hirſe kann zu ſeiner Zeit gar f leich? wieder von den Waizen mittelft der Siebe oder Kornſfegen getrennet werden. Cs ſchadet auch weder der Weiße noch innern Güte des Waizenmehles, wenn (Yet: nicht alle Hirſekörner wieder davon getrennet werden „de können. Plinius meldet es, daß man zu ſeiner Zeit m gutes und geſundes Brodt von Hirſe gebac>en habe. 1, dir;; Neg A. A. Kolbichte Hirſe, Fuchsſchwanz. gelb, Rolbichte Zirſe, Senchtzras, Semich, Suchgs In dis ſtört, Panicum gertpanicum, fine panicula Binorec, pulbe Bauh. p. 37- Dieſe Frucht wird völlig, wie die ge- mb meine Hirſe, erbauet, und fömmt auf einem feſien 17] lehmichten Boden beſſer fort, als jene, n der Man kocht dieſe Hirfe mit Milch, wie die gemei- | ſeh! ne,» und ſie ſchmeckt faſt no beſſer. Auch Iiwel- darinm hat fie einen Worzug, daß ſie vor den Vögeln ne mehr


