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Behandl, jeder Feldfr. beſonders. 793.
oder beym Froſte, ſo geht es leichter damit von ſiat« ten. Beym Regenwetter oder feuchter Luft ſind die Hülſen zähe, und wollen ſich nicht wohl vom Kerne
löſen.
Die Hirſe kömmt zweymal unter die Stampfe. Das erſtemal nenat man das Brechen der Hülſe, wo- bey die meiſten Hülſen abgehen, und die Körner gleich- ſam angebrochen worden. Die umrührende Perſon muß ein richtiges Augenmaaß haben, um weder zu viel Hirſe auf einmal„"noch zu wenig, in den Grubenſtio> zu thun. In jenem Fall kann die Hirſe entweder gar nicht, oder zu langſam, und bis zur unnöthigen Er-
müdung der ſtampfenden Perſon,
gebrochen werdenz
in dieſem Fall aber wird ſie leicht zermalmet und zu Staub geſtoßen. Dieſerhalb hält ſich die rührende Perſon ein bekanntes, und einmal abgepaßtes, ge- meiniglich von geflochtenem Korbwerk gemachtes, Maaß, um ſelbiges nie zu verfehlen.
Die gebrochene Hirſe kömmt nun ins Sieb, oder in die ſo genannte SAW 9e) welche von der gemei- nen Kornfege in nichs, als darinn unterſchieden iſt, daß ihr von Drath geſiochtenes Blatt, worüber die Hirſe herabläuft, enger gegittert ſeyn muß. Hiemit wird nun das Kaff„+ oder die Hülſen, von den Kör-* nern getrennet, und ſodann die geſiebte oder gefegte Hirſe zum zweytenmal unter die Stampfe genommen, und ſo lange geſtoßen, bis feine, in Hülſen noch feſt eingeſchloſſene, Körner mehr geſehen werden, Hat man eine große Quantität Hirſe vor ſich, ſo muß man den Leuten, wenn ſte zwey bis drey Tage qebro2 <en haben, ein Paar Tage Stillſtand laſſen, weil
ſie ſonſt nicht aushalten könnten. Ddd 5
Denn die Beine, wW8-


