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Behandl. jeder Feldfr. beſonders. 791
läßt, tro>net aber das Hirſeſtroh, ſeiner dien holzigten Ue ans| Stängel halber, ſehr ſchwer, daher ihm zum Tro>- | viele| nen im Felde Zeit gelaſſen werden muß. Hat-man iht|, aber in Hagedorns Wirthſchaft und der Gegend das | wenn| Hirſeſtroh in den Miſt geworfen, ſo hat man es ent- bis ſeco| weder als eines der beſten Futterſtrohe verkannt, oder | ſolches dazu unbrauchbar gemacht, wenn. man es zur „dafi| Gewinnung der Körner in der Scheune auf Haufen und ſe| ſtark in Erhißung kommen, und hiermit anlaufen, ſolende 1, und außen Kraft kommen laſſen,
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ef free| Nächſt dem Waizen iſt keine Feldfrucht ſo ſehr mv| derm Brande, als die Hirſe, unterworfen. Das
Verfahren der Bauren hieſiger Gegend, um feinen. Brand in der Hirſe zu haben, beſtätiget die oben | beym Waizen vorgetragene Theorie des Brandes.
Wenns
iim Sie ſäen nämlich keine Hirſe vom gemeinen Haufen wfege oder Klumpen, wie ſie hieherum ſagen. So bald ſie Ff dun dieſes thun, haben ſie Brand im Ueberfluß, wie zen man's faſt alle Jahr hie herum ſehen kann, wenn es mit den Jemanden an eigends dazu ausgeſuchter Saathirſe Wire| gefehlet hat. Um nun dieſe zur Sicherheit zu haben, froh in gehen die Bäuerinnen ſelbſt auf den Acer der zur vorder, Reife gekommenen Hirſe,„ſuchen daſelbſt die aller- gebteie größten und zugleich allerreifſten Kolben aus, und 8 etwa ſchneiden ſie zu langen Stielen ab, welche ſie in flei- vd ne Büſchel zuſammenbinden, und irgendswo im Haue Arun ſe an der Wand, oder Stangen, anhängen, daß ſie indvich ſolche erſt zur Saatzeit wieder herabnehmen, und mit | fw Händen ausreiben. Der Erfolg iſt hiervon völlig, 4; wie beym Brande im Waizen oben gelehret worden. 43 SE Die recht reifen und vollfommenen, auch. wohl ge- 1 trockneten Hirſekörner bringen keinen Brand, Da- NN gegen briugen die von dem gemeinen Haufen genom- PN Ddd 4 menen
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