Teil eines Werkes 
2 (1784) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 2
Entstehung
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Das Säen.[H 4

durch geſäet werden, weil man daran ein ſehr ge- veihliches Viehfutter hat,

n) Die Linſen müſſen im April geſäet werden.

Nicht zu früh; indem ſie gegen den Froſt auch empfindlicher als die Erbſen ſind. Nicht zu ſpät; damit ſte in Zeiten aufgehen,"und das Land be- decfen, bevor die Wärmees austrocnen kann. Sie lieben mehr einen mit"Feuchtigkeiten noch verſe- henen Böden, äls einen ſolchen, der daran Man- gel leidet und äusgetvöcfnet iſt.

0) Das Heidekorn'öoder Buchwaizen muß vor

dem Mäymonathnicht geſäet werden,"weil es

Feine Kälte vertragen kann. Män ſäet aber ge-

meiniglich nicht alles Heidekorn auf: einmal, und macht davon wohl an die drey Saatzeiten frü- here, mittlere, und ſpäte, damit, wenn der eine Theil nicht einſchlägt," doch der andre geräthen m0ge.|

So genanntes HZeidekornfutter ſäet man auf Höhen, wo das grüne Futter und Weide knapp ſind, und wird auch wohl mit Wicken vermenget/ Jn manchen Gegenden des Flämings wird dieſes Futs- ter ſo ſpät geſaet, daß es von dem Zugvieh zu Ende des Sommers, wenn die Gräſereyen auf der Weide mangeln, in der Saakzeit des Winter»- gefraydes abgeweidet werden könne.

Pp) Hirſen iſt gegen den Froſt eben ſo empfindlich

als das Heidekforn, und muß daher gleichfalls erſt im Maymonath geſäet werden. Man be- obachtet nur eine einzige Säezeit damit, und ſie iſt gemeiniglich noch vor der Mitte des nur ge- dachten Monaths vollendet.

9 Mohn iſt nicht ſo zärtlich wie der Hirſen, und

kann ſchon um die Hälfte des Aprils ausgeſäet werden. Man fann ihn aber aud noch mit der 3-4 Hirſe