Teil eines Werkes 
2 (1784) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 2
Entstehung
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Das Säen, L9

YU An eil die aus der Scheide heraustreiben kann, wenn es ihr 'et har um die Zeit au Feuchtigkeit oder Regen fehlet, da bedige die Aehre hervorgehen ſoll. Hiernächſt wird man or ſps es aus eigner Erfahrung wiſſen, daß auf ein tro- nnen,&Fenes Frühjahr gern ein naſſer Sommer folge. erden Befindet man ſich nun in einem tro>nen Frühjah- re, ſo wird man es ſelten oder gar nicht verfehlen, 2. wenn dieſe Gerſte ſo ſpät als möglich ausgeſäet "gig wird.. Denn da man von der kleinen Gerſte (ht, ſagt: Neun Wochen aus und in den Sa, und then, hiemit gedeutet wird, daß zum Reiſwerden die- ei] ſo ſer Feldfrucht nur neun Wochen, oder wenig chte, darüber, erfordert werden, ſo ſieht man daraus, Feen daß die zum ſpäteſten geſäete Sommergerſte noch 7 vor Michaelis eingearndtet werden könne. ii: k) Die Haberſaatzeit iſt entweder eine frühe oder j ſpäte. Jene iſt im Anfange des Märzmonaths, weßhalb auch der ſo früh geſäete Haber, Vlärz« gen Haber, genannt wird. Die ſpäte Saatzeit iſt im ſte, Anfange des Maymonaths, und wird faſt nir- Bes'geads bis nach der Mitte deſſelben hin verſchoben. zu Der Märzhaber wird in ſolchen Gegenden ge- ſtate ſäet, wo der Acker nur einmal gepflüget wird, ien. daher man dieſen Haber auch wohl einführigen Re zu nennen pfleget. Woenn die erſten Monathe ob» naß und kalt find, ſo wird er gern roth und Ae- ſchlägt um. Kälte ohne Näſſe kann er eher ver- en, tragen. In Schleſien wird meiſtentheils nur orts Märzhaber gefunden. ded Der Mayhaber erfordert einen Aer, welcher ſie zwey- bis dreymal gepflüget worden. Wenn die aine Aeker krautartig ſind, ſs muß der Haber ſchlech- pes terdings dreyführig geſäet werden, und man muß hre zuſehen, daß man mit dieſer Sagt nicht zu ſpät

aus B 2 komme.