Teil eines Werkes 
1 (1783) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 1
Entstehung
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Allgemeine Regeln. 31

Kk) Die Hausmutter muß, wenn ſie recht ordentlich ihre Hausbaltung führen will, ebenfalls über ihr re Einnahmen und Ausgaben Rechnung oder Re- giſter führen, damit ſie in ihrem Fache ebenfalls ihren eigenen Wirthſchaftsfuß feſtſezen, und ſel- bigem beſtändig in ihrem Hausweſen nachgehen fönne, Jhr beſonderes Hausl'uch oder Regiſter muß aber dem Hausbuche untergeordnet. ſeyn, weßhalb ſie aus dem ihrigen die monatlichen Erytracte.an den Hausvater abgiebt, damit ſie in ſein Hausbuch übergetragen werden. Es kann aber auch dieſes wohl am Schluſſe eines Wirth- ſchaftsjahres erſt geſchehen, wenn die innere Haus- haltung der Hausmutter nicht zu weitläuftig iſt, “luf ſolche Weiſe hat denn das allgemeine Haus- buch alle und jede Wirrhſchaftsſachen beyſammen, und es wird ſodann die Ueberſicht und Prüfung des Ganzen dem Hausvater leicht, angenehm und zuträglich werden müſſen. H. 17. B. V. Ih. 1, K.1. R, 2-7.

9) Die Errichtung des nöthigen Wirth- ſchaftsfußes.

“Benn das Haus- oder Hauptbuch nach vorherbe- ſchriebener Art geordnet iſt, ſo mus der TWirthſchafts- fuß darauf gegründet und errichtet werden. Man bat nämlich in dem Hauptbuche ſeine ganze Cinnahme und Ausgabe, woraus zuleßt der Hauptüberſchlag oder Ba- lanz gezogen wird. Die Einfünfrie aus der Wirth- ſchaft, und die Ausgaben daſür, die zuſammenge nommen und gegeneinander gejtelit werden, ſtellen uns unſern wahren Haushaltungszuſtand vor Augen, der man Wirthſchafisfuß, oder Wirthſchaſtsetat, zu ner nen pflegt. Gr. b, 34. ff,

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