Teil eines Werkes 
1 (1783) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 1
Entstehung
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20 Erſtes Kapitel.

möge.' Hiernächſt müſſen von beyden oder meh-

rern Jiachbaren, ſoviel dergleichen ſind, Gränz- in regiſtraturen jedesmal gehalten, und zur Beglau- v"" bigung und unverbrüchlichen Feſthaltung von bey- ha, den oder mehrern Seiten unterſchrieben und be- in ſiegelt werden. m" m) Wo dauerhafte Gränzmale ſind, da werden, Wis wenn ſonſt nicht bedenkliche Umſtände vorhanden, vy die Gränzbeziehungen nur alle drey Jahre nöthig hai! ſeyn. Wo aber die Markungen nicht dauerhaft, ul dergleichen Gräben, Gränzhügel, Markſcheide, il: Pronen, hölzerne Säulen und Pfähle beſonders Ait auf Wieſen und loſem Boden u. ſ. f, ſind, da 106 ſollten die Gränzbeziehungen alle Jahre geſchehen. wun na) Nachbaren können ſich ein vor allemal einen ge- vl wiſſen Lag zur Gränzbeziehung geſeßer haben, wo- M 4 bey es denn verbleiben muß, es wäre dann, daß at ver eine Theil Chehaften einzuwenden hatte, weß- fm Au valb er dem Nachbar ſolches in Zeiten anzuzeigen, vun und einen andern Tag vorzuſchlagen gehalten»- unh re. Wo aber keine, in alten Gränzreceſſen feſt« geſeßte, Tage zum Gränzzuge beſtimmet ſind, da 7) ih müſſen die Partheyen jedesmal über Tag und Zeit| | ſich vergleichen. Der Nachbar iſt aber übel dar- Au an, welcher mit dem andern in Uneinigkeit le end H bet, derſich mitihm über die Haltung eines Gränz« ehem 6 duges nicht verſtändigen will. In den meiſten pn May kändern fehlt hier noch das Polizeygeſeß, welches When mern dem<icanirenden Theile eine angemeſſene Stra- 1) We ihriy fe beſtimmet, Denn ob ſchon ein jeder im Staa- Nn Ora te mit dem Seinigen frey ſchalten kann, ſv muß) Us ley er doch nichts damit thun oder laſſen, was der ed Sicherheit eines andern zuwider iſt. Mir ſind MUN ein Paar Rittergüther bekannt, deren nachbarliche Wb, Beſißer Vriihy I

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