Teil eines Werkes 
1 (1783) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 1
Entstehung
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78 Erjtes Kapiter.

vielen Ländern Felder von Feldern zu trennen, und(9 zu als eine Granze zu gelten, In legzterm Falle(nen beiſſen ſie in der Mark Brandenburg T7arkſchei- 0 ven oder Ürartſcheidungen, weil ſie die Feld- ivy marken oder Fluren benachbarter*Oerter von ein-"E ander ſcheiden. Sie haben ſodann gemeiniglich jc: eine ſolche Breite, daß ein Wagen over wohl meh- 15 rere neben einander darauf fahren können. Auf 4. dieſe Breite eines ſolchen Markſcheids iſt immer Ww Acht za geben, daß es nicht von Beſißern anſtoſ 0 ſender Acferſtücke geſchmälert, und davon abge-" ' pflüget werde, Wenn der Boden ſolcher Mark- ſcheiden leicht iſt, ſv muß nicht verſtattet werden,(90 daß viel varauf gefahren, oder ein ordentlicher fu Fuhrweg neuerlich daraus gemacht werde. Das wil durch vieles Fahren entſtehende Entraſen eines me folchon Markſcheids verurſachet, daß der Winv vein den leichten Sand fortführer, und Hiemit das in Markfſcheid unkenntlich macht,] je) 1) Pronen oder Brahnen ſind die äuſſerſte Grän» vm x zen eines Waltes, ingleichen die Ränder der Fel» vm der und Wieſen, die mit Holz bewachſen ſind, MN Sie müſſen in manchen Gegenden Gränzmale 16h ſeyn: Sie ſolten aber abgeſchafft, und ſtatt ih- Win rer mehr beſtändigere Markungen geſeßet werden. No Denn bey immer mehr einreiſſendem Holzmangel Mr, ſind dieſe Pronen den Holzdiebereyen nicht nur am DE! meiſten ausgeſeßet, daß ſie nach und nac) VWer- Ny gang nehmen, ſondern ſie werden auch unvermerkt"ohg von Anſtöſſern allmählich Strauch bey Strauch NS din ausgerahdet, daß es ſo nach heißt, wo kein to Strauch oder Holz mehr ſteßt, da ij? auch nicht aid mehr Gränze, Dieſes leßte geſchieht da am er-! Pty ſten, wo Wieſen, oder Hüthungspläße, anſtoſ- WENN) ſen, da die angränzenden Wieſenbeſiker fürnebem- Nüppt 1:6) nh eſ

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