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Allgemeine Regeln, I3
wie man aus andern Nachrichten erſiehet, in al« tern Zeiten in beſter Pflege geweſen. Alle dieſe Dörfer wurden zum<urfürſtl. Amte Saarmund, welches um eben dieſe Zeit gleichen Urſprung ge» nommen, geſchlagen, und der unter ſeinen Lands- leuten erſte und größte Dekonome durfte nur ein Paar hundert Thaler zum Gehalt der Jäger des ganzen Amtsrefiers ausſeßen, nachdem das Jagd» weſen den ehemaligen Beſißern jährlich- ſo viel tauſend Thaler, und hiemit ihren Beſtand auf ihren 2andgüthern, gekoſtet hatte.
6) Die Berichtigung der Gränzen,
Jeder Menſch muß ſein Eigenthum wiſſen, um es zu erhalten,„und nichts davon zu verliehren. Soll ein 2andguth daher nicht verringert werden, ſo müſſen die Granzen deſſelben gewiß und feſte ſeyn, in deſſen Ermangelung der Nachbar ſoweit in unſer Eigenthum Eingriffe machen kann, als es ihm gut dünket. We- nigſtens entſtehen aus unrichtigen Gränzen die längſten und koſtbarſten Proceſſe mit den Nachbaven, die jeder Sandwirth vermeiden, oder ihnen zuvorkommen muß, um eine Geldausgabe zu erſparen, die wirthlich erſpa- rec werden kann. G. 5. 108.
a) Wir müſſen unſern Vätern das gerechte Lob wie- derfahren laſſen, daß ſie über dieſe Wirthſchafts- regel genau gehalten, und ihre Güther nicht oh- ne Gränzmarkungen gelaſſen haben. Sind ir- gendsw9 ungewiſſe oder unbemerkte Gränzen, ſs ſind ſie'es aus Nachläſſigkeit der Nachkommen ge- worden. Vielmals waren die Gränznachbaren, oder wie es in einigen Gegendenheißt, die Anſtößer, Brüder, Schwäger, oder gute getreue Freunde
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