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Allgemeine Regeln, LI
tenberg u. ſ. f. verkauften. Alle dieſe Edelleute hatten nun freylich an der Jagd einen einträgli« dien Nahrungszweig, allein ſie opferten ihm alle übrigen auf. Die wilden Sauen hatten die Frey- heit die Saaten zu verwüſten. Man ſtörte ſie nicht, der Meinung, daß ſie bey wieder offen ge- wordener Jagd deſto feiſter ſeyn, und das Wild»-
- prät ihrer Derter den Ruhm vor allen andern be-
haupten, mithin ihre Abnehmer deſto gewiſſer ſeyn ſollten. Neben den vielen Jägern wurden ſo viele Jagdhunde aller Arten gehalten, daß ſie wenigftens den 7ten Theil des Korngewinnſtes jähr- lid) verzehren mußten. Es war aber nicht genug, ſo viele Kuppeln Hunde auf den Höfen ſelbſt zu halten, ſondern die Jagdherren quartirten auch die ſtärkſten Sauhunde bey ihren Müllern ein, damit ſie die Mühlenpächte in Natura conſumiren möchten. Nächſtdem waren auch die beften Bauer- höfe mit der Ausfütterung eines Hundes beſchwe- ret, wie ſolches anno) aus den, dem Churfürſt Friedrich Wilhelm übergebenen Anſchlägen, er- bellet. Zu dieſer übermäſſigen Menge von Huns- den fam eine ebenfalls übermäſſige Menge von Pferden, deren größter Theil in Reit- und„Jagd pferden beſtand. Dieſe Jagdherren hatten mei- ſtens in entfernken Churfürſtlichen Dörfern von Mühlen und Unterthanen anſehnliche Kornpächte zu erheben, welche nur zur Hälfte zur Pferdefüt«- terung zureichten. Was auf ihren eigenen Gi» thern vom Sommergetreyde erbauet ward, als Gerſte, Haber und Wicken, ſolches alles kam noch zum Pferdefutter. Jc< weiß nicht, ob die damaligen Herren eine Erſparung der Körner darin geſucht haben, daß ſie im Frühjahre die ausbrechende Knoſpen der Eichen durch alle Er
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