Teil eines Werkes 
2 (1807) Der practische Ackerbau oder vollständiges System der verbesserten neuen Landwirthschaft. 2
Entstehung
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Bichancht, 361

uno Sué bringen, bis fie tmieder betgeftellt find.@ebr ndthig und nüflidh ift cs, toenn man fie mit deu Sämmeen von dem Haufen trennt und auf ein Rübenfeld oder frifche troŒne MBeide, die im Shué liegt, bringt.

Bôlliger Borrath von Nüben um bdiefe Zeit ift âuferft vortheilbaft, tweil dadurd die Milh febe vermebrté und der Bacdsthum der fämmer febr befôrdert wird; denn fwerden fie um diefe Set darin gurücgebalten, fo fommen fie nie recht gut fort.

Sft der Doden des Nübenfeldes nicht vôllig trocfen, fo Bringt man die Rüben auf guten trocfnen Dreefh, und fiebt dabin, daf fie rein verzebhrt twerden, Siernach bat fi der Farmer mit feiner tâglichen Portion gu rihten. ABenn das£and volffommen trocfen if, fo tout man beffer, das Mübenfeld vermittelft der Hürtung abufuttern. nu jedem Fall wird Beide und HMeFerland, je nachdoem man fich der einen oder der andern Methode dabei bebient, gedüngt und verbeffert.

Das Guttern der Schafe mit Raff und Hafer und Oelfuhen, mäâbrend fe Müben freffen, fanu eine gute Race nur twieder einbringen. Dei naffem oder ftürmifchen MBetter oder wenn der Erdboden mit Shnee bedecét ift, muf den Schafen unter gebôrigem Obdad Heu gegeben wet- ben. Gs ifft auch febr gut, ivenn gerade eben nicht durchaus nothwendig, den Gchafen, wab= rend fie Müben freffen, tâglich eine fleine Portion Heu darneben ju geben. werden Schafe und Sämmer in guten Stand gefebt, das aus dem Herbfte nachgebliebene Dachgras mit dem neu ausfpriefenden zu vergebren. uf trofnen Miefen und eiden ift dies unfchäbbar, Die Schafe môgen es gern, indem fie eu und Gras in einem DBif baben. Man Fann aud) Gchafe im April nicht woblfeiler als auf diefe Art balten. Ein Ycre folhes Nachgrafes Fann 10@chafe einen Monat lang näbren. Dm Herbfie ift ein Acre der Art ro oder 12 Sbilling terth; im Grüblinge 30 bis 40 Sh., und in noch früberer Sabrsjeit verfauft es ein Farmer um feinen Preis.*) at er binveihende Mäfferungswiefen, fo Faun er fi in Sinficht auf den Unterbalt feiner@chafe vôllig darauf verlaffen, obne ivgend cines andern Gutters um biefe Beit zu bedürfen.

Qn den Fâllen aber, wo man fih bierauf nicht verfaffen Éann, bedient man fih ffatt der Rüben des jungen WBeigens und frif ausgefchoffenen Grafes und des Rlees mit MRangras, man füttert daber fo fange Rüben, bis man von bdiefen Schôblingen Schaffutter haben fann. Dies. bat jedod) auch nocb fein Machtheiliges und bedarf noch einer Verbefferung, Müben fange in ben Rrübling binein aufgubemabren, if feine gute SBirthfchaft. Das Sand wird zu febr aus- gefogen und die Gerfte Éommt nicht u gebdriger Beit binein; das Gutter iff auch fpüthin nicht vonüglih, es werden viele Acres nad) Berbültnif des Tiches erforbert, denn die Müben wer- den, fobald die Kôpfe ausfhiefen, flodig. AMaygras mit Rlee ift um biefe Yabrsgeit felten

*) Youngs Farmers Calendar,

Biweiter Theil, 33