JAnbau des Aferlandes, 15
unvermifdten Suftande folf er die Curlfranfheit bervorbringen, und im Garten iwveif man aus Grfabrung, daf er fomobl gelôfcht als ungeldfcht den Srebs gar leicht ergeuge.
Afche allein, mie man bei dem Rafenbrennen erbält, düngt vortreflid zu Rartoffein, und man Éann daber fhlechtes MBeideland nicht beffer in Cultur bringen, als es zu brennen und dann mit Rartoffeln zu bepflangen, twweil diefe folhen Mer gugleidh zur Rornfruht vorüglih gefchicft machen,
An den Seefüften braucht man in den nordlihen Theilen Englands aud das Seefraut mit vielem Muben zu den Kartoffein*)
Bit man überbaupt dagu düngen, fo muf es reihlih gefcheben, um diefer Grucht wâb- rend ibres Bacbsthums einen reichlihen Sufbhuf von Diünger zu gemäbren,
Mach der vollffändigen und ausgedebnten Erfabrung eines gefheiden Sandtvirths, bdarf man nicht weniger als 20 Rarrenfuder, jedes zu 30 Dufbel, nebmen, denn je fetter der Do- den, defto einträglicher ift die Grucht.**)
Menn die Rartoffeln nad der Drillmethode gepflangt werden, fo ift es wo môglih am beften, fie unmittelbar auf den Mift in die Neiben zu feben oder fonft den Mift recht gleihfdr- mig untergubringen. DBeim Mnbau der frübern Rartoffelarten môchte es aber ob! beffer feyn, fchon bei der voraufgebenden Grucht ju Düngens bdenn im entgegengefeéten alle wachfen die DPflangen zu geil, und entyiehen den Murjeln ibre Nabrungs auch verlieren die Rartoffeln am Gefchimac£ und werden feicht wâfferig.
Beit sum Pflangen, Das Pflanjen diefer Brut muf fo geitig im Grüblinge ge- fheben, als es na der Gefabr vor dem Berfrieren môglich if. Ge früber die Rartoffel in den Doden fommt, befto mebliger wird fle und defto beffer wird der Oefhmat, gemäbrt fie dann noch den Bortheil, früber aufgenommen werden ju Fônnen, obne der Gefabr der grofen Feuchtigfeit und des Erfricrens im fpâtern Serbfte ausgefebt zu fepn. fommt, daf der Acer nachber, wäbrend er trodfen if, gepflügt, er dadurd im YBinter minder feucht erhalten und das Unfraut gerffôrt twerden Fann, bat man gum Gebciben die- fer Srucbt trocfnes YBerter beim Pfangen nôthig.***)
GSaat. Dei der WBabl que Saat bat man auf die Berfhiedenbeiten in den Abarten, in Dinficht auf die frübe Meife, auf ibre befondern Cigenfchaften als Mabrungsmittel für Men- fen oder Die, und auf ibre Cinträglidfeit ju feben, fo tie ibre Angemeffenbeit fix diefen
*) Englifh Encyclopaedia, art Husbandry and Bath Papers. *#) Billingfly, in Bath Papers. Vol. IX.
#2) Quf feuchten und etwas bindendem Doden if es getuif nie rathfam, fih mit bem Kartoffellegen su übereilen. Die fpâter, bis Anfangs Guny gelegten, Holen bier die frübern mebrentheils ein und ter den mit ibnen gugleich veif, verlieren auch in ibrer Qualitat und Quantitât nichts,?[e De D.


