Anbau deg Aderlandes. 395
MNeu aufgebrodenes Grasland wird für ben barin gefäcten Safer tegen der Ynfecten und der durch die vergebenden Grastwutyeln entftebenden Socerheit leicht gefabrlid. Dem er- fieen twird am beffen dadurch vorgebeugt, daf man den Mer vorber febr Fab abbütet, um die | Gnfecteneier gu gerffôrens aud) Fann das Ereten der Schafe und das Maljen in beiden NücE-
fichten febr wobithätig wirfen.*) Man empficblt deshalb Erbfen und Dobnen als beffere Grüdte für neu aufgcbrohnes Sand.**)
Man bâlt es für die Grâferfaamen, die mit Rorn gefüet werden, am beften, daf dics | mit Dafer gefchebe, mweil das Gras bei den minder ffarfen Salmen des Hafers beffer gedeibet | And den Gefahren nicht ausgefeét if, die es bei der Oerfte leider. MBenn der Hafer dünne féebts | fo wird er ftarf und fteif geuug, da er fich nicht lagert,
s R a berige Bearbeitung. Die eingige Cultur, twelche wâbrend des Bacds- thums vorzunehmen ift, beftebt darin, daf man mit der Pan jâter. An einigen Orten taljt man auch, wenn der Hafer einige 3oll bochgemvachfen ift, befonders wenn der Doden durch Megen etvas angefeuchtet-werden, weil badurch die. Erdfhollen erdrüct, bie Pflangen mit Erde fefter bedecFt werden, und eine ffârfere Deftaudung bervirft wird.
YBenn das Strob fi gelblich flecft, bas Korn bart wird, die Spelzen fi ôffnenu. f. :, fo Éann man den Dafer mâbens er braucht gum Cinfabren aber nicht fo trocfen als die Gerfte zu fenn. | Suweilen bütet manfratf wachfenden Hafer mit den Shafen ab. Es ift febr felten nè- thig und nüblids Da bas Korn durd) üppigen ABuchs fo wenig als durs fagern gefäbrdet | Ad,
|#) Bannifters Synopfis of Husbandry. p. 101.
|#*) YMuf altem Graslande ift dies burchaus nidt nôtbig.: Bi man es nidt als nafte Brache Gebanbeln, fo pañt fit Safer-vortrefflit zur erften. Srucbt., in dreijébrigen Dreefh find wabrfheintich Erbfen und Dobnen vortheilhafter, AD,


