Lanbmirthfdaftlihe Geräthe, 21
Der Erftivpator if eine Mafcbine biefer Art, twelhe in einigen Gegenden von Guffoif, fo tie in anbern Graffchaften, que Serfèrung des Unfrauts und jur Reinigung von folhem Sande mit Bortheif angemwenbet wird, was, um es auf cine Gaat vorgubereiten, einmal aepflügt worden. Œr Fann von 2 oder mebreren DPferden, nach Vefchaffenbeit des Dodens und der grôferen oder geringeren iefe, gezogen werden. Es lâft fidh fchnell damit arbeiten, und man Fann ibn an das Borgeftell eines gemeinen Räderpfluges befeftigen, und in Rücficht auf die iefe, tie einen folchen reguliren.
IBenn man bas Sand einmal fbergepflügt, und zur©ommerbrache bat liegen laffen, fo iff die gemôbnlihe Methode, es gweimal mit dicfem Berfjeuge zu bearbeiteu, und zmar Das erffemal 2 3ofl tief, und das gmweite obngefäbr in der doppelten Tiefe Éreutveis. Dies mat es, twenn man es nachber mit einem getmôbnliden Rechen überfäbrt, tauglidh gum Drillen oder Sen. Man Fann auch im Derbft gepflügtes und für Sommerfaaten beftimmtes Sand mit die- fem WBerfyeuge ur Gaat vorbereiten,
Die Schaare an diefem Werfeuge find getôbnlidh von o Soil Sânge, und obngefäbr von berfelben Dreite. find an einen Stiel ro Bof lang, in einer Entfernung von 12 Bol befeftigt. Das Berfjeug befteht aus zwei Dalfen, mwovon der vordere eftva 53 Guf, der bin- tere 6 Guf lang if. DBeide haben 4 Sol ins Geviertes ibre Entfernung von einander ift ge- môbnlid obngefäbe 12 Sol; der Daum ift 7 Gub lang, und crbebt fih obngefähr 3 Sub, er bat ebenfalls binten 2 Stetyen,: Der Erffirpator foll auf jeden Boden antvendbar und leicht von beinabe jedem Dflüger zu fübren fepn.€s muf jebodh erft durd) allgemeinere und mebr ins robe gchende Berfuhe, die wabrfcheinlidh noch nicht gemadt find, ausgemittelt werden, in tiefern diefe fnelle Mrt, den Mer vorgubereiten, von tirffamen Muben fen.
Det Cultivator if eine andere für denfelben Sivecf berechnete Oerathfchaft, und eine Erfinoung des Derrn Coof, bdeffen Scharffinn der Sandmann vielen Danf fhuldig if, Er befteht aus einem quer faufenden Baum, woran eine Menge fhmaler Schaare befeftigt find. IBenn man fi deffelben auf diefe Beife bedient, nennt man ibn an einigen Orten Auffraber für gepflügtes Sand; braucht man ijn aber mit breiten breiecigten Schaaren, fo fhbrt er die Benennung Schaufler; das gange gufammen bildet den Cultivator, Alle biefe Mrten von Ge- râthfcaften fônnen gewiffermafen als Hnbang zu den Drilliwerfjeugen betrachtet, und bâuftg an dem Räbergeftell derfelben angebangen tuerden, Sm Vergleid mit dem Pfluge fheinen fie indeffen Verfjeuge von eingefchränftem Gebrauch, manchen Gâllen Fônnen fie indeffen nothtwendig und bequem in der AŒerwoirthfchaft feyn,*)
S hwere
*) Œinen Binlânolien Degriff von biefen MBerfyeugen tverden die Nbbilbungen des Erftirpators und der Dferde: Shaufel in meincm Berfe, dber dAderwerfieuge, geben, A. d. P,


