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XXVI Einleitung.
jebod getiffen Berordnungen und Cinfhränfungen, die die Obfervanz eingefubrt bat,(o gmediwidrig und nachtheilig fle der Deacerung und DBervirthfhaftung derfelben auch fepn môgen, untermwerfen. Diefer Umftand unterdrücft die Snduftrie und minoert jee nfiren- gung, irgend etwas gur Serbefferung des Mcferbaues vorzunebmen, Säindercien, welche fo fleche Bermirtbfhaftet werden, Fônnen nidt die Sâlfte des Rornertrags und anderer Strüchte geben, der bei befferer Cultur von ibnen gu erhalten toûre,
Die Sebnspflibtigfeiten bes Sandes, tenures, ftehen and in manchen Gällen den Sortfchritten des Merbaues im MBege. Ein grofer Theil diefes Sandes tird von Grund- berrn, Lords of Manors, vermôge einer Art Copyhold oder bergebrachtem Sebn befef- fen, weldhes den Snbabern Beim Tode des Grundberren oder bei der Veräuferung des Ci- genthums getviffe Geldgefälle und jâbrlihe Mnlagen, an einigen Orten aud manche läftige Dienfte auferlegt. Œs Fônnen daber unter fo befchränften Dedingungen die Pächter folcher fändereien, Befonders da, mo der Grundberr bei dem erbébeten Merth feines Eigenthums gu Dôberer verbältnifmäpiger Pachtforderung berechtiget ift, gu feinem Geldaufivande oder grofer Unfirengung, folhe fändereien in beffere Œultur zu bringen, vermogt werden, Man bemerft auch febr richtig, daf ein grofes Sindernif der Berbefferung, von einer 1ôblichen‘ Hengfilihfeit bei den Sebnsinbabern berrübre, ibr Fleines Grbgut auf ibre Rinder zu verer- ben. Feinen Befifungen, die mit Geldgefällen, Sieferungen u. f.#0. belaftet find, twobei noch eine zablreihe Æamilie ergogen und andere nôthige Musgaben beftritten merden follen, Fônnen nur bei der âuferfen@parfamfeit, ffrengen Arbeit und Fümmertidhen Sebens- art vom Bater auf den Sobn Fommen, Da nun berdem jede fleine Erfparung zur De- aablung der einftigen Sebnsgebübr(eventful fine) gefammlet wird; fo bleibt nichts zu Neife- foften übrig, um Serbefferungsmethoden des Merbaues Fennen zu lernen, Renntuiffe von der Debandlung und dem GOcewinn verfhiedener Suchtvieh- Gattungen fié zu ertverben, und durch den Mugenfchein fid zu überzeugen, baf die eignen£agen gleiche Bortheile ge- wâbren Fonnen: und felbft dann, twenn man balb und balb geneigt mûre, ein neues Yer- fabren in Untwendung ju bringen, fo râth die Rlugheit ab, da in dem Gall, da bdies febl fhlüge, es die Crfparung mancher Sabre erfordern mwürde, um ben Schaden tvieder au erfeéen,*)
fändercien, tmeldhe von Civil: oder geifiliten Commünen befeffen tverden, ffellen dem Bortgange diefes Getverbes ebenfalls Ginderniffe entgegen, tveil fie den Snbabern nidt basjenige Sntereffe und die Gicherheit gemwäbren, telde Anfirengung und Berbefe- tung
*) Modern Agriculture. Vol. IV.


