Teil eines Werkes 
1 (1807) Der practische Ackerbau oder vollständiges System der verbesserten neuen Landwirthschaft. 1
Entstehung
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XX1V ŒEinleitung

Much Sies bat in der Sanbimirtbfbaft vice Bermirtung bherborgebrabt, baf es ba, go biele Lmffände und combinirte Urfachen fid finden, ben beflen@ciedsridtern fer tivo, qu entftheiden, welche Urfachen ju Gefonderen Operationen und Verfabrungstweifen twe- fentlidh und nothwendig, und welche blof zufallig und unbebeutend find. der Mangel an genauer Deftimmung in Rüctficht auf die nothwendige Musgabe bei verfchiedenen Ove- rationen in Detreff cingelner befonderer landwirthfchaftlihen Gegenffände, und die Sdjivies rigfeit, in manchen Sällen die Producte verfchiedener Serfuche beftimmt ivabryunehmen, verbindern bas Gortfchreiten bdiefer$unft gar febr; denn unter folchen Umftänden Fann der Sanbtvirth Feine vichtige Demerfung machen. Diefer Mangel an GOenauigfeit und Ve- fimmtheit in diefen Gegenffänden bat zu einem âuferft nactheiligen often muthmaflicher Soblüffe gefübrt. Midts fann aber trüglicher fenn, als biefe Methode, nidts mehr Bor- nrtheile begünftigen und dadurch unfer Urtheil mifleiten.*), auf diefe MBeife gefammlet und ausgemittelt, müfen, da es ibnen mebrentheils an baltharem Grunde febit, bie Gortfchritte des Acerbaucs daber natütliher WBeife Hemmen, und gurücdhalten, Die Sohlüffe, iwelche man von einen Berfuhe mat, find auch oft Cintwürfen ausgefeñt und die Berbeferung Diefes Getverbes muf daber au auf bdiefe Yeife langfamer fortfchreiten als mande es twobl glauben.Dei dem Anftellen folcher Verfuche, telhe Tbatfadhen in bicfer ABiffenfhaft aufflären follen, die bis babin gteifelbaft oder nidt ricdhtig verftanden maren, ift von Gciten desjenigen, der den Berfuch anftellt, viel Reuntuif, Sorgfalt und Uimfiht vonnôthen, um fid) gegen alles ju vermabren, tas im mindeften Cinfluf auf das Refultat haben Éônnte: wird bicrauf aber nicht forafältig geacbtet, fo laffen fidh aus einem und bemfelben Berfuhe gang verfhiedene Scblüffe gieben. Der Sandiwirth, au eine gu fol- chen Unterfuchungen etforderlihe Genauigfeit und Deftimmtheit nicht gewôbnt, ift oft nur fepr gleichgültig vorbereitet. Srrthümer ju vermeiden, die burd eine Menge unvermuthe- ter Urfachen erzeugt terden, twelche auf feine Verfude einen beträchtlihen Cinfluf Haben, Daber fônnen die von folchen Berfuchen bergeleiteten Shiubfolgen eines fonft aufridhtigen Sanbwirths oft nidt fo vollig gegründet fepn, als es bei der erften Unfiht fdeinen môgte; wo jedoch biebei die nôthige Gorgfait und Aufmerffamfeit angemandt wird, bleibt bics immer das befte und ficherfie Mittel unfere$Renntnif ju vermebren und den Umfang der

Gunft zu ertweitett,

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Der Mangel einer beffern and volffändigern Renntnif der verfiedenen wiffenfcaft- lien Siweige, tuelche mit Dem AMcferbau in genauer Berbindung ffeben, if den Sandwir-

then que Verbefferung ibrer WBivthfchaft nidt minder nacbtheilig, als es getviffe Vorurtheile un

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