Narciſſe
d) ttefüllte, deren innere Blumen- blärter toeils weiß, theils gelb ſind, Naccitlus iacomparabilis Mill., e) ſchwe- felgelbe 2c,
3) Weiße oder gemeine weißeLTar- eiſe, Dichrernarciſſe, N. pogiucus, Die Blumen ſtehen auf. der Mitte des Schaftes, in einer einblumigen Scheide, aus welcher Eiue, große, auf eine ſehr angenehme Art ausgedreitete, ein wenig überhangende reinweiße Blume hervor- brice, deren Blumenblätter an ihrer Spi- ße gerundet ſind, und in deren Mitte ſich ein ſehr kurzes, vadſörmiges, rauſchendes, am Rande fein geferbies und geſranztes Honigbehältniß, mit einem purpurrothen Kranze befindet, im May mit ſtarkamn Wohlgeruche. Sorten: 3) mit einem paurparrorpen Kranze, b) mit einem bochzelben Kranze, c) gefüllt, d) baib geföllt.
Dieſe Art, und wahrſcheinlich deren erſte Sorte, iſt diejenige, deren die Grie» <<iſchen und Römiſchen Dichter ſo oft ge- denfen, und deren beſondere Schönheit und Wohlgeruch ſie beſingen.
4) Schmaibiärtrige Bergnarciſ: ſe, N, bulbocodium. Die Blätter ſind ſchmal, pfriemförmig, kurz, binſenartig, an einer Seite“ ein wenig gefurcht. Die DSlumen ſind gelb, und darinn ein fräuſelformiges Honigbehältniß, welches größer als die Blumenblätter, auch ſehr breit iſt, und einen abſtehenden Rand hat, im Apr,;
5) Tazetta, N. Tacetta. Die Blu- men ſtehen auf dem Gipfel ves Blumen- ſchafts, in einer vielblumigen Scheide, aus welcher viele abſtehend- blättrige, ent- weder weiße, oder gelbe Blumen in einem Büſchel hervorbrechen, deren Honigbehält«
Vet. Regllexicon IV, Theil.
Narciſſe är
niß(welches bey den gelben Sorten ge- wözdulich orangen- oder ſtrohgelb, und bey den meiſten Sorten meiſtens gelb, und zwar bald höher, bald bläſſer gelb, bey einigen Sorten aber eben ſo, wie die Blu- menblätter, gefärbt zu ſeyn pflegt) glocken- förmig, gefalten, abgeſtußt, und dreymal fürzer iſt, als die Blumenblätter; biühen
nach dem Unterſchiede der Sorten, theils
früher, theils ſpäter, im Febr,, März und April, ſehr wohlriechend. Die ESoxr- ten ſind ungemein zahlreich, laſſen ſich aber unter 8=-9 Hauptſorten bringen, von deren jeder es viele Zwiſchenfarben giebt, Die Hauprſorten ſind: 1) weiß, und zwar a) Janz weiß, d) mit FJelben, c) mit ſchwefeltzelben, d) mir oran- gegelben<5onigbebäitniſſen; 2) gelb, und. zwar a) ganz geib, b) mit orange- gelben, c) mit jchwefelgelben S0. nigbehälrniſſen; 3) gefülir, von allen vorgenannten Sorten, Alle dieſe Sorten ſind vielblumig,(d. i. aus jeder Scheide bricht ein Blumenbüſchel hervor,) und ſehr artige Blumen/ welche den Rabatten ein reizendes Anſehen geben, und. zugleich im Winter zur Verzierung der Zimmer auf Waſſer, oder in Töpfen ſehr gur zur Biz- the gebracht. werden können, Unter den ganz einfarbigen Sorten, welche den übri- gen am Werthe nochſtehen, verdienet die fleinblumige, weiße, wohlriechende, eine beſondere Achtung. Jhre Blumen ſind ſchneeweiß, und zwar nur tleinz dagegen aver ſind ihre Blumenbüſchel(0 groß, daß ſie in Anſehung ihres Anſehens keiner an» dern Sorte den Rang läßt; wie denn auch ihr Wohlgeruch ſo vollkommen iſt, daß ſie auch um deſſen willen quf alle Achtung An- ſpruch macht. Die gefüllten Sorten wer- den gleichfalls vorzüglich geſchäßt.
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