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mahl zwiſchen zwey Gröſſten, iſt es eine verneinte gröſſte Gröſſe, die als ein Kleinſtes angeſehen wird (An, Un, 253.), fo kann es zwiſchen zween ver- ſchwindenden Wehrten, oder zwiſchen einem ſolchen und einer verneinten Gröſſe, die ein Kleinſtes(alſo unter den verneinten Gröſſen ein Gröſſtes) iſt, oder zwiſchen zwo ſolchen Gröſſen liegen. Alles dieſes iſt aus An. Un. 153. klar, und läſſt ſich durch die daſelbſt 163. u, f. betrachteten Linien erläutern,
253. JZuſ, Nun kann das Momenk der Trägheit nicht verſchwinden noch verneint werden, folglich liegt das Gröſſte oder Kleinſte, das der Are 251, zugehört, zwiſchen zwey kleinſten oder größten; die alſo den beyden andern Aren zugehören. Es muß alſo drey ſolche Aren geben, und die cubiſche Glei- dung muß drey mögliche Wurzeln haben, welches man ſonſt aus ihrer Betrachtung ſelbſt ſchwerlich herleiten würde,
254. Man heißt dieſe drey Aren, Hauptaren. Man kann zeigen ,- wie alle drey gefunden werden, wenn man eine weiß; daß ſie ſenkrecht auf einander ſtehen, u. ſ, w. Sie haben unterſchiedene merk- würdige Eigenſchaften, beſonders beym Drehen der Körper. Wenn ſich nähmlich ein Körper um eine ſolche Axe dreht, ſo leider ſie dadurch keine Gewalt, und bleibt daher ruhig, ohne daß ſie von einer äu- ſern Kraft gehalten würde, daher nennt man ſie auch axes gyrationis liberos,. Daß es drey ſolche
Aren


