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60. Zuſ. Sollen alſo beyde Ausdruͤckungen (56; 54.) zugleich wahr ſeyn, ſo muß meines Er⸗ achtens folgendes dargethan werden: Eine Kraft die unſerer Schwere aͤhnlich, aber ſtaͤrker oder ſchwaͤcher als ſie iſt, wirke in einer Maſſe, die ich auf der Hand liegen haͤtte, ſo daß ich dieſe Maſſe zu haltenn mahl mehr Kraft brauchte, als wenn die gewoͤhnliche Schwere, in dieſe Maſſe wirkte, d. i. daß dieſe Maſſe, ohne mehr oder weniger Theile bekommen zu haben, mich n mahl ſtaͤrker druckte, n mahl ſchwerer waͤre, ſo wird eben die Maſſen mahl ſo tief fallen, als ſie in eben der Zeit faͤllt, wenn die Schwere in ſie wirkt, oder als jeder an— derer Koͤrper vermoͤge der Schwere bey uns faͤllt (32). Dieſes iſt die Abſicht folgender Unterſu⸗ chungen.
61. Lehrſ. Ein Koͤrper wie ihn unſere Schwe⸗ re niederwaͤrts treibt, wuͤrde in einer unendlich klei⸗ nen Zeit durch den Raum AB; 4F. fallen. Ich ſage, ihn dieſe Zeit uͤber aufzuhalten,(wie wenn man ihn ſo lange auf der Hand truͤge,) iſt eben ſo viel als ſeine Maſſe, die nur traͤge aber nicht ſchwer waͤre, in dieſer Zeit durch BA zu fuͤhren, daß al⸗ ſo meine Hand den blos traͤgen Koͤrper durch BA zu fuͤhren, eben die Bemuͤhung anwendet, als den ſchweren Koͤrper in A zu erhalten.
Bew. Indem meine Hand den ſchweren Koͤr⸗ per dieſe Zeit uͤber haͤlt, ſo leidet ſie beſtaͤndig ſei— nen ganzen Druck, und hindert beſtaͤndig daß der Koͤrper nicht durch AB faͤllt. Eine Begebenheit
hindern


