Teil eines Werkes 
Theil 4 : Abth. 1 (1766) Anfangsgründe der höhern Mechanik welche von der Bewegung fester Körper besonders die praktischen Lehren enthalten / abgefasst von Abraham Gotthelf Kästner
Entstehung
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maͤß, wo die Verminderung ſich nach der Zeit, nicht nach dem richtet was anfangs da war.

47. Zuſ. Fuͤr X= k iſt die Zeit des Aufſteigens durch die ganze Hoͤhe Kkl;= 0, oos.. k ſo groß als die Zeit in welcher der Koͤrper eben ſo hoch durch LK herabgefallen waͤre(38), wie man leicht vor⸗ ausſehen konnte. Und heißſt dieſe Zeit= b ſo iſt kK= I125. 127. bb= 1762 5 5 b.

So hoch muͤſſte ein Koͤrper geſtiegen ſeyn, wenn von dem Augenblicke an da man ihn ſenkrecht in die Hoͤhe warf, bis an den Augenblick da er wie⸗ der an ſeine erſte Stelle zuruͤckfiele, die Zeit 2 b verfloſſen waͤre.

Fuͤr einen Koͤrper der auf dieſe Art eine Minute lang unterwegens waͤre, waͤre b= 30 Sec. und er waͤre alſo in 30 Sec. der Minute erſter Haͤlfte auf 1F5625. 900 Tauſendtheilchen des rheinl. F. = 14062, 5 Fuß geſtiegen. Dieſe Hoͤhe gehoͤrte der Geſchwindigkeit zu mit der man ihn aufwaͤrts warf. Die zweyte Haͤlfte der Minute uͤber erlangte er eben die Geſchwindigkeit durch den Fall wieder. Dieſe Geſchwindigkeit iſt(39) ſo groß, daß er da⸗ mit in 30 Secunden 281275, oder in einer Secun⸗ de 937,5 Fuß durchlaufen wuͤrde. Eine ſolche Geſchwindigkeit lieſſe ſich z. E. durch Pulver gar leicht hervorbringen, wenn nach Eulers Rechnung (Erlaͤuterte Artillerie 128 S.) bey einem gewiſſen Verſuche die Geſchwindigkeit einer geſchoſſenen Kugel 1625 F. in einer Secunde betrug. In der Natur aber, aͤndert der Widerſtand der Luft alles

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