Teil eines Werkes 
Theil 4 : Abth. 1 (1766) Anfangsgründe der höhern Mechanik welche von der Bewegung fester Körper besonders die praktischen Lehren enthalten / abgefasst von Abraham Gotthelf Kästner
Entstehung
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haben, die waͤhrend des Falles durch AB von Nichts an, bis auf ihre Groͤſſe erwachſen iſt. So viel nun dieſe Geſchwindigkeit betraͤgt; ſo viel wird auch zu ihr waͤhrend des Falles durch BC hinzu kommen, ſo daß die Geſchwindigkeit des Koͤrpers in C noch einmahl ſo groß iſt als in B. Wenn naͤhmlich die Schwere in B in ihn zu wuͤrken auf⸗ hoͤrte, ſo koͤnnte er, mit der Geſchwindigkeit die er in B hat, in der Zeit T einen gewiſſen Raum= u mit gleichfoͤrmiger Bewegung zuruͤcklegen. In der gleichen Zeit aber, wuͤrde er mit der Geſchwin⸗ digkeit die er hat, wenn er von A bis C gefallen iſt, den Raum 2u zuruͤcklegen, wofern die Schwe⸗ re erſt in C in ihn zu wirken aufhoͤrte. Dieſes fließt aus der Vorausſetzung, daß die Schwere

wie eine abſolute Kraft wirket. Denn ſo muß ver⸗

moͤge ihrer Wirkung in dem Koͤrper eben ſo viel neue Geſchwindigkeit in der zweyten Zeit als in der erſten entſtehn, obgleich der Koͤrper in der erſten aus der Ruhe ſich zu bewegen anfieng, und in der zweyten Anfange ſchon eine Geſchwindigkeit hatte. Eben ſo, bekoͤmmt der Koͤrper waͤhrend ſeines Fal⸗ les durch CD ſo viel neue Geſchwindigkeit, als er waͤhrend des Falles durch BC bekommen hatte; al⸗ ſo hat er in D dreymahl ſo viel als in B, oder wenn die Schwere in D in ihn zu wirken aufhoͤrte, wuͤr⸗ de er mit der Geſchwindigkeit die er da hat in der Zeit T, gleichfoͤrmig den Raum zu beſchreiben, alſo verhalten ſich die Geſchwindigkeiten in b, C, D, wie die Zeiten die der Koͤrper braucht durch AB, AC, AD, zufallen, und da man die erſte Zeit

die

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