Teil eines Werkes 
Theil 4 : Abth. 1 (1766) Anfangsgründe der höhern Mechanik welche von der Bewegung fester Körper besonders die praktischen Lehren enthalten / abgefasst von Abraham Gotthelf Kästner
Entstehung
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ten alſo in denen einerley Wege beſchrieben werden, verhalten ſich verkehrt wie die Ge⸗ ſchwindigkeiten.

9. Juſ. Waͤre alſo z. E. AB= 7 EF= 9 ſo koͤnnte man ſagen die Geſchwindigkeiten von Mund N verhielten ſich wie 7:9(7) und wenn allsdenn AB in 9 Minuten durchlaufen wuͤrde, muͤſſe EG= in 7 Minuten durchlaufen werden(8). Man wuͤrde alſo ſagen koͤnnen des Koͤrpers M Geſchwin⸗ digkeit heiſſe 7; des Koͤrpers N ſeine 9; Und ſo laſſen ſich Zablen ſtatt der Geſchwindigkeiten nennen.

10. Aufg. Der Koͤrper M, legt den Raum AB= S, in der Zeit T; und N den Raum EF=ſ in der Zeit t zuruͤck. Man ſucht die Verhaͤltniß ihrer Geſchwindigkeiten.

Aufl. Man ſetze P legt HI= S in der Zeit t zuruͤck. So iſt

Geſchw. von M: Geſchw. von P=t: T(8)

Geſchw. von P: Geſchw. von N= 8:ſ(7)

Alſo(Ar. V. 50) Geſchw. von M: Geſchw. von N=§. t: ſ. T Iſt alſo die geſuchte Verhaͤltniß der Geſchwindig⸗ keiten C:c, ſo hat man 8 1

C:e= S. t:ſ.= F 3 1 oder die Geſchwindigkeiten verhalten ſich wie die Raͤume mit den Zeiten dividirt.(ſunt in ratione compoſita ex directa ſpaciorum& reciproca tem-

pPorum Ar. VI; 1.). A 3 11. Zuſ.