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Thon mit häufigen Augitkryſtallen und Pyropen im Böhm'ſchen Mittelgebirge b. Trzebliß und Hruvka vor.
UIT. Die Laven.
Die Laven, welche in Strömen dem Crater entfloſſen ſind, werden eingetheilt: in ſteinige und feldfp athige, den Tra- <yten ähnlich; in baſaltiſche; in Obſidian-Laven und glaſige Bimsſteine.
Obſidian und Bimsſtein ſind nicht allen Vulkanen eigen. So unverkennbar ſie dem Crater derſelben entfloſſen ſind; ſo hat man dennoch auch ſie für Bildungen aus dem Waſſer er- klären wollen.
Obſidian, wahrſcheinlich durch wahre Schmelzung aus trachytiſchen Maſſen entſtanden, hält das Mittel zwiſchen Glas und Schmelz und iſt von ſchwarzer, zuweilen in's Braune und Grüne ſich ziehender Farbe 3 von Maſſe dicht, zuweilen blaſig und findet ſich theils in kugeligen und eckigen Stücken, theils in Strs- men an den Abhängen der vulkaniſchen Berge herabgefloſſen, bis zur Mächtigkeit von 12 Fuß.]
Bimsſtein iſt, wie ein franz. Geognoſt, Beudant ſich ausdrückt: ein blaſiger, faſeriger Zuſtand, in welchem mehre tra- <ytiſche und andere vulkaniſche Geſteine ſich darſtellen können. Es giebt ſchwarze, weiße, mehr blaſige und mehr dichte Bims- ſteine. Sie ſchließen nicht ſelten Feldſpath, Quarz, Glim- mer, Magneteiſenſtein, Augit, Hornblende, Leu: cit, ſchwarzen Granatzc. ein.
IV. Vulkaniſche Tuffe ſind lockere, weiche, faſt zerreibliche, ſcheinbar gleichartige Maſ- ſen, faſt von allen Farben, ohne Glanz, häufig andere Minera- lien als: Glimmer, Feldſpath, Leucit, Augit', Lava, Bimsſtein ac. einſchließend. Vorzüglich im Römiſchen Gebiete. An dieſe Formationen reihen ſich kleine, örtliche von Kalk,
G yp s, welche dem Tuff, den Baſalten oder Trachyten aufge» lagert ſind.


