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I. Die trachytiſche Formation.
Sie ſteht mit den ſogenannten Uebergangsgebirgen in der nächſten Verbindung und man theilt die Trachyte ein:
a) in körnige, ſyenit- und granitartige;
b) in porphyrähnliche(Trachyt-Porphyre, f. Porphyr). Theils ſind ſie blaſig, theils ſchließen ſie Augite ein;
:C). in halbverglaſte, wohin die Perlſteine, Obſidiane, die trachytiſchen Phonolithe(Klingſteine) und die trachiti- ſchen und bimsſteinartigen Trümmergeſteine, mit Alaunſtein, Schwefel, Opal, Holzopal 2c. zu rechnen ſind.
Dieſe Formation, beſonders a und b, findet ſich, nach größtem Maaßſtabe und am deutlichſten ausgebildet, im ſüd- lichen Amerika, in unverkennbarer Verbindung mit den noch jekt thätigen Vulkanen. Dort für Erzeugniſſe des unterirdi- ſchen Feuers mit Beſtimmtheit erkannt, wußte man ſie nun auch beſſer in Europa zu deuten, wo man ſie Trapp-Por- phyre, Thon-Porphyre und Granit-Porphyre nannte.
Ungarn iſt in Europa das reichſte Land an Trachyten, nächſtdem Frankreich in der Auvergne, das ausgezeichnetſte Trachytgebirg in. Deutſchland iſt das Siebengebirg am Rhein. Gleichſam einzelne und kleine Proben trachytiſcher Bildungen finden ſich..in der Umgegend vieker Baſaltberge, häufiger als man glaubt, Sie wurden nur darum zu wenig beachtet, weil ſie zerſtreut und namenlos und,= ſo lange man den Baſalt für einen Niederſchlag aus dem Waſſer hielt,=- auch bedeu- tungslos umherlagen. Es giebt Gegenden, wo Baſaltkegel „die Trachyte umlagern- und Beiſpiele, daß Baſakte die trachy- tiſchen. Felsarten durchbrochen haben; im Allgemeinen jedoch werden wenig Baſalte da gefunden, wo die trachytiſche For-
„mation== und wenig Trachyte da, wo die baſaltiſche Forma- tion vorherrſchend iſt.
II]. Die baſaltiſche Formation.
Sie begreift in ſich: 1) die Baſalte, mit Hlivin, Augit und wenig Hornblende3 2) die Phonolithe(Kling-
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