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ihnen fordert*). Wir dürfen dieß nicht umſiändlicher erörtern. Wer kennt nicht Beiſpiele von ungerechten Geſeßen, wo- hin faſt alle ſogenannten Privilegien ge- hören, oder von ungereimten, wie die mehreſten, welche die Wohlhabenheit des Volkes befördern ſollen und gerade dieſem Zweck ſchnurſtracks entgegen ſind! Zum Theil veralten dieſe Geſelße von ſelbſt, zum Theil werden ſie planmäßig abgeſchafft, weil der Genius des Zeitalters oder viel: mehr die Auftorität der gebildeten Ver- nunft. es gebietet.« Dieß iſt die Lage monokratiſcher Staaten. Was aber jene großen repräſentativen Republiken betrifft, die wir in unſerm Zeitalter entſiehen ſahen ,- die zwar, als Kinder Einer Mut- ter einander ähnlich, von allen Volks- *) Zur Verbeſſerung der Staatsverfaſſung ge- hort die, wenn gleich in monarchiſchen Staa:
ten ſaſt nur ideale, ſchärfere Abtheiiung der geſebgebenden, richtendon, adminiſirativen Ge- waiten. Fühlt man doch ſchon überau das Bedürfniß, eigene codices Legum zu haben,
da nian ſonſt deutſche Bauern nach lateini- ſchen Geſetzen richtete; beſſert man doch über-
all an der Form der Rechtspäege(Gerichts- ordnung) und ficht ein, daß gute Juſtiz in richtiger Anwendung nicht ert welcher, ſon- dern der beſien Geſetze beſteht.=- Juger c'est
une fonction et non pas un pouvoir, An ume dV ef


