Teil eines Werkes 
4Encyklopädische Ansichten einiger Zweige der Gelehrsamkeit : Theil 2 (1809) Vermischte Schriften über staatswissenschaftliche, philosophische und andere wissenschaftliche Gegenstände. 4
Entstehung
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das beſondere Beiſpiel, welches verſchiede ſen ne glaubwuͤrdige Zeugen davon gaben; u B. die ganze Geſchichte, und meine in eigne Erfahrung, lehrt, daß die meiſten TA Menſchen ihr eigenes Intereſſe dem öͤf⸗ nih. fentlichen vorziehen; alſo iſt es glaublich, uig was alle Hiſtoriker ſagen, daß auch Tiber nen 1 ſo verfahren habe. Glaublich wird es Gau aus demſelben Grunde, daß Moͤnche und viß Weiber vorzuͤglich grauſam ſind. d ce. Der dritte Grad iſt, wenn eine, znd

in Hinſicht auf die Natur der Dinge d* gleichguͤltige, Sache, als, daß es in Ita ten lien eine Stadt Rom giebt, wo vor 1800 4 Jahren ein Mann, Auguſtus, lebte, der lung als Feldherr gegen einen andern, Anto⸗ lite nius, eine Schlacht gewann, durch glaub⸗ ichen wuͤrdige Zeugen, denen nie widerſprochen d worden, erzaͤhlt wird.. aader d. Die bisherigen Gruͤnde der Glaub⸗ durch lichkeit laſſen dem Menſchen eben ſo wenig Erſat Freiheit, zu glauben oder nicht, als eine glaubt Demonſtration ihm Freiheit laͤßt, zu erken⸗ heer, nen oder nicht. Aber nun, wenn die Zeugen ¹ uns ko der gemeinen Erfahrung widerſprechen, oder Gerich unter einander uneins ſind? Dann koͤmmt kognose es darauf an, richtig den Beifall nach den von de zweien Gruͤnden der Glaublichkeit abzumeſ⸗ rom 9.