deſſen Geneſis man genau weiß. Poſiti⸗ ves Recht und poſitive Theologie ſind ohne Kenntniß der Geneſis nur ſervile Studien, ſtatt, daß ſie, genetiſch ſtudirt, nicht nur wichtige Einſichten gewaͤhren, ſondern zugleich den Geiſt bilden. In ſofern iſt der Ausdruck recht: historia est philosophiae metropolis,— eine Mutter⸗ ſtadt, die Kolonien ausſchickt.— Denn jede Erkenntniß, und jede Sache, die er— kannt wird, iſt geworden; die Einſicht in den Gang, wie ſie geworden, ſchließt ihre Natur am beſten auf. Daher iſt es beſſer, Newtons Schriften zu leſen, als die Schriften ſeiner Ausleger und Ab— kuͤrzer. Beſonders wichtig iſt Geſchichte den
„Staatsmaͤnnern, Geſetzgebern, Rechts⸗
gelehrten, um die Geneſis, und dadurch die ratio der Geſetze, zu wiſſen— (Reichsgeſchichte);— den Thoologen, deren Wiſſenſchaft in Thatſachen beſteht, den Philoſophen, den Dichtern, Rednern, um daraus die beſten Beiſpiele der Tu— gend und Weisheit zu ſchoͤpfen.
Alle Urtheile, ſie moͤgen noch ſo ſubjektiv ſeyn, haͤlt von Natur jeder Menſch fuͤr ob⸗ jektiv; er kann nicht anders, als meinen, daß wirklich alles in Abſicht auf Wahr⸗
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