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din Die Modulation der Stimme muß ſich pv| tach dem Inhalte richten. Die Natar Ds| treibt uns. ſchon dazu, den Ton des die Zorns, der Liebe, des Ernſtes nachzuah- for: men, wenn man in dieſe und ähnliche Stimmungen wirklich verſeßt iſt; em- ſeynz- pfindſamer und lebhafter. Umgang. hilft. der Aber da meint. man, auf der Kanzel f; müſſe man ſiudirt ſprechen und einen und) andern Ton haben. Man folge getroſt - der Natur, und ſtelle ſich vor, man rede Or 1 in Geſellſchaft. Im den Geberdungen and: haben Franzoſen, Italiener den bezeich- litt nendſten und lebhafteſten Ausdruck. Auch- Zm hier leitet die Natur und feines richtiges: neui: Gefühl zu treffender Begleitung der Worte Fer! mit Mienen und Geſten. Man muß oſis,? ſich nichts angewöhnen, ſich in der Faſ- 77.2008? ſung erhalten, und nie, nie aſſeftiren!' achte Mittel zur Beredtſamfeit zu- (chti/ gelangen ſind: uſe; I. Perſönlicher Charakter und Lage. wiſe' Non pos8se oratofem es5e, 30381 bonam vi- iu rum, ſagt Cicero. Die Meinung der Zu- umme hörer von unſerer Redlichkeit hilft zur niht) Ueberzeugung. Tugend iſt den Wiſſen- nE ſchaften hold, ſie giebt Wetteifer, gewöhnt
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